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Interview: Meysam Ehtemai hält die Einführung des Unterrichtsfachs Türkisch für gefährlich

Warum Meysam Ehtemai die Einführung des Unterrichtsfachs Türkisch für eine gefährliche Idee hält
Von JOHANNES KOENIG
Türkisch als Unterrichtsfach in hessischen Schulen – dafür macht sich momentan die „Hessische Initiative Fremdsprache“ mit einer Petition stark. Eine Aktion, die der Vorsitzende des Limburger Ausländerbeirats, Meysam Ehtemai, strikt ablehnt. Mit dieser Zeitung hat er über die Rolle von Deutschunterricht bei der Integration von Ausländern sowie über die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Limburg gesprochen.
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8 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Türkisch als Schulfach
    von totali ,

    Ist es nicht so zu verstehen, dass Türkisch zusätzlich - also wie Englisch, Französisch, Spanisch usw. - angeboten werden soll?
    Das ändert doch nichts daran, dass Deutsch für alle verpflichtend bleibt!

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  • 2
    Es ist kein freiwilliger Kurs der Volkshochschule!
    von akjm ,

    Das sollte man nicht vergessen, gerade in Zeiten wo lt. PISA die Kompetenz der Schüler im Deutsch-Lesen immer weiter abnimmt. Das wird sich in Zukunft auch kaum verbessern bei den Millionen Flüchtlingskindern, die - nicht mehr nur in den Großstädten - die deutschsprachigen Mitschüler und Lehrkräfte vor zusätzliche Herausforderungen stellen. Die "Hessische Initiative Fremdsprache" möchte ein Wahlpflichtfach für alle eingeführt haben als weitere Form der "Willkommenskultur", damit sich in Zukunft das deutschsprachige Volk an die größte Gruppe der Migranten anpassen kann und sich in den enstsprechenden Stadtteilen weiterhin zurechtfindet. Bedenkt man das heutige Lernpensum an den Schulen auch ohne ein Fach "Türkisch" sowie die letzten Meldungen vor Weihnachten über einen regelrechten "Run" auf Privatschulen, kann sich jeder selbst fragen, ob dies angebracht ist. Der fortschreitende Niedergang ist manchen rot-grünen Ideologen immer noch zu langsam. Nur darum geht's!

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  • 3
    Zitat aus Wikipedia (Stand 29.12.2017)
    von akjm ,

    Im Artikel "Deutschland" steht unter dem Abschnitt "Kultur":

    Zitat: "Die deutsche Kultur hat sich, da Deutschland lange nicht als Nationalstaat existierte, über Jahrhunderte vor allem über die gemeinsame Sprache definiert; auch über die Reichsgründung 1871 hinaus ist Deutschland häufig als Kulturnation verstanden worden. [...]"

    Was diese Feststellung angesichts der Debatte und vor dem Hintergrund, dass immer weniger "Deutsch" auf den Straßen zu hören ist, bedeutet, kann sich ebenfalls jeder selbst ausmalen.

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  • 5
    Wenn jeder nur seine Sprache spricht,
    von ThomasSchoeffel ,

    könnte ich mir nicht mal in einem türkischen Laden auf der Frankfurter Gass was kaufen, weil mich der Verkäufer nicht versteht. Und er könnte sich von mir nicht die Maklerdienstleistung erwerben, weil er wiederum mich nicht versteht. Das, was so gut gemeint daherkommt, ist nicht zuendegedacht. Ein babylonisches Sprachengewirr wäre das Gegenteil von hilfreich.

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  • 6
    @Kommentar von Malware
    von Benil ,

    Das was Sie da schreiben hat mit der Realität nichts zu tun! "Yallah"?! Was ist das für ein sprachumgang? Das zeugt leider nicht von Respekt! Ich bin selbst ausländer und stimme Herrn Ethemai zu. Deutsch muss die Basis der Kommunikation sein, da wir nun mal in Deutschland leben. Nicht zu vergessen das wir neben ca. 1,5 Mio türkischen Mitbürger, ca.800000 polnische Mitbürger haben,ca.600000 italiener,ca. 500000 rumänen und viele viele mehr. Wor fangen wir an und wo hören wir auf. Lassen Sie uns nicht emitional darüber diskutieren, sondern mit respekt füreinander. Stellen wir uns einfach die Frage: Was würden wir in unserem eigenem Land fordern und fördern. In allen türkischen Staatsschulen ist türkisch die Basis um sich zu verständigen. Alle andere sprachen, können neeben der Schule erlernt werden. Ist das nicht selbstverständlich? Darüber sollten wir uns sachlich austauschen und nicht mit "Yallah"!!! Viele Grüße aus Frankfurt, mein Name lautet Benil Ivan Karimian

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  • 7
    Sprache im Wandel
    von Malware ,

    Die deutsche Sprache ist im Wandel, Anglizismen aller Art werden klaglos hingenommen. Azzlak ist der Umgangston der Jugend in FFM. Da sind mir ein paar Türken, die Türkisch und Deutsch korrekt beherrschen lieber. Es geht um Chancengleichheit. Auch Arabisch wird in Zukunft die üSchulen erobern, weil es faktisch Umgangssprache einer wachsenden Popolation ist. In den USA sprechen alle Englisch und trotzdem gibt es u. B. auch Spanisch an kalifornischen Schulen.

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  • 8
    Vor 40 Jahren ...
    von Malware ,

    ... wurde in vielen Schulen den Spätaussiedlern zuliebe Russisch als zweite Fremdsprache eingeführt.
    Sind Türken schlechter als Russen oder sollte man ihren Kindern nicht auch die Chance auf eine gute Note geben? Wer weiß, wie viele native Deutschländer sich ebenfalls für den Türkischunterricht begeistern ließen? Yallah ...

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