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Musikschule Hochtaunus: Mit Trommeln in die Welt der Klänge

Lebendigen Musikunterricht mit vielen Instrumenten – diesem Ziel hat sich die Musikschule Hochtaunus verschrieben, die jetzt in Bad Camberg eine Niederlassung eröffnet hat.
Musiklehrer Hsu Mo Chien von der Musikschule Hochtaunus begeisterte mit seinem Geigenspiel die Gäste. Musiklehrer Hsu Mo Chien von der Musikschule Hochtaunus begeisterte mit seinem Geigenspiel die Gäste.
Bad Camberg. 

Die Musikschule Hochtaunus hat in Bad Camberg ihre Pforten geöffnet. Die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützte Einrichtung will auch in der Kurstadt einen hochwertigen Instrumentalunterricht anbieten. Diplomierte Lehrkräfte mit dem „notwendigen Fingerspitzengefühl“ sollen Kinder jeden Alters „behutsam fördern und fordern“.

Schon 900 Schüler

Zur offiziellen Eröffnung besuchte auch Bürgermeister Jens-Peter Vogel die neuen Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 3 und wünschte dem Leiter Michael Dragic und seinem Team viel Erfolg. Den Glückwünschen schloss sich Karl-Heinz Lehmann vom Kur- und Verkehrsverein an, der sich erfreut darüber zeigte, dass die Musikschule Hochtaunus in Bad Camberg ihre Zelte aufgeschlagen hat. „Lernen mit der richtigen Motivation“ und „Spaß am Musizieren“ hat sich die Musikschule auf die Fahnen geschrieben. Eine Kostprobe gab es in einem kleinen Eröffnungskonzert mit wundervollen musikalischen Beiträgen. Die Musiklehrer Hsu Mo Chien und seine Kollegin Andrea Cativa begeisterten die Gäste mit ihrem Geigenspiel.

Die Musikschule wurde 1990 von dem Instrumentalpädagogen und Konzertgitarristen Michael Dragic gegründet. Sie hat mittlerweile 900 Schülern und beschäftigt mehr als 50 Lehrkräfte. Im Hochtaunuskreis findet der Unterricht an 13 Schulen sowie in Kindergärten und Gemeinderäumen statt. Ab sofort gibt es das komplette Angebot auch im Kreis Limburg-Weilburg, sagte die für diesen Raum zuständige Sandra Scheld. Mit der Schule im Emsbachtal in Niederbrechen wurde bereits die erste Kooperation geschlossen, dort erteilt die Musikschule bereits Unterricht und bietet Musik AGs an. Auch in Würges ist die Musikschule aktiv; hier gibt es ab Januar eine Gitarren-AG in der Schule. Gespräche mit weiteren Schulen und Kindergärten sollen folgen, betonte Sandra Scheld.

Kinder lernen Noten

Mit Trommeln und Percussion werden die Kinder an die schöne Welt der Musik herangeführt. Besonders das Jeki-Projekt liegt Leiter Michael Dragic am Herzen. Darin erhalten Kinder der ersten und zweiten Grundschulklassen lebendigen Musikunterricht mit verschiedenen Instrumenten. Das Projekt findet ein Jahr lang einmal wöchentlich für jeweils eine Schulstunde statt. In den Übungsstunden wird jedes Instrument behandelt, wobei die Kinder die Noten kennenlernen. Nach dem Jahr können sich die Kinder für ihr favorisiertes Instrument entscheiden und an dem normalen Instrumentalunterricht teilnehmen. Außerdem bietet die Musikschule musikalische Früherziehung in Kindergärten und Gesangsunterricht für Groß und Klein.

 

(hvo)
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