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Benefizaktion für Flüchtlingshilfe: Mit viel Spaß bei der Apfelernte

Die Will und Lieselott Masgeik Stiftung stellt den Erlös ihres Apfelfestes der Flüchtlingshilfe zur Verfügung.
Mit Begeisterung beteiligten sich Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea am Apfelernten der Will und Liselott Masgeik Stiftung. Foto: Klaus-Dieter Häring Mit Begeisterung beteiligten sich Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea am Apfelernten der Will und Liselott Masgeik Stiftung.
Molsberg. 

Äpfel haben im Moment Hochkonjunktur. Die wohl beliebteste Obstsorte wird in vielen privaten Gärten und Streuobstwiesen derzeit im Westerwald zuhauf geerntet.

Durch den Wassermangel in diesem Jahr gibt es zwar keine so dicke Äpfel, dafür aber sind sie umso saftiger und sehr süß, wie von vielen Experten attestiert wird. Auch auf den Wiesen der Will und Liselott Masgeik Stiftung standen viele Bäume der unterschiedlichsten Apfelsorten in voller Pracht und werden jedes Jahr im Rahmen einer besonderen Veranstaltung geerntet.

Die Ideen, dieses Apfelernten jedes Jahr zu einem besonderen Ereignis zu machen, gehen dem Leiter der Will und Liselott Masgeik Stiftung, Naturschutzreferent Philipp Schiefenhövel, nicht aus. So gab es in der Vergangenheit schon Apfelfeste und Schüleraktionen auf den Streuobstwiesen „Am Hartenberg“, die mit viel Erfolg durchgeführt wurden.

Für dieses Jahr griff Philipp Schiefenhövel das aktuelle Thema der Flüchtlingshilfe auf und lud Flüchtlinge ein, die in Wallmerod eine neue Heimat gefunden haben. Mit Begeisterung mischten sich die Männer aus Eritrea und Syrien unter die Helfer.

Die Aufgabe der Begrüßung übernahm vom Vorstand Hella Weigand, die noch Manfred Braun und Volker Rudloff sowie Ortsbürgermeister Ulf Ludwig begrüßte und nach den kurzen Worten gemeinsam ans Äpfelpflücken ging.

Mit langen Stangen wurden die Äpfel von den 45 voll hängenden Apfelbäumen geschüttelt und anschließend von den Helfern in bereit gestellte Körbe gelegt. Für die Helfer aus Syrien und Eritrea sind Äpfel nichts Neues. Auch in ihren Ländern gibt’s Äpfel und werden wie bei uns gegessen oder zu Saft gepresst. Lediglich der Apfelwein ist in diesen Ländern unbekannt.

Schmackhaft

Die Helfer ließen sich bei der Ernte nun ab und zu einen der Äpfel der Sorten wie „Kaiser Wilhelm“, „Goldparmäne“ oder „Riesen Boiken“ schmecken. Der größte Teil der gesammelten Äpfel wurde aber in eine Kelterei gefahren und dort verkauft.

„Der Erlös geht komplett in die Flüchtlingshilfe Wallmerod“, erzählte Philipp Schiefenhövel in einer kurzen Pause. Dazu kommen auch die Einnahmen aus einem Apfelfest, das sich nach der Apfelernte im Gemeindehaus St. Pankratius anschloss. Auch hier mischten sich die Männer aus Syrien und Eritrea nach getaner Arbeit unter die Gäste, um sich mit ihnen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen auszutauschen.

(kdh)
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