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„Deutscher Rock und Pop Preis“: Musiker Peter Reimer erhält doppelte Auszeichnung

Erneut gewinnt Peter Reimer beim „Deutschen Rock und Pop Preis“. Beim ältesten und erfolgreichsten Musikwettbewerb Deutschlands konnte er sich im Finale gleich zwei erste Preise sichern – in den Kategorien „Bestes Weltmusikalbum“ und „Bester Gitarrist“.
Ausgezeichnet für das beste Weltmusikalbum und als bester Gitarrist: Peter Reimer. Ausgezeichnet für das beste Weltmusikalbum und als bester Gitarrist: Peter Reimer.
Bad Camberg. 

„Ich freue mich über diese Wertschätzung meiner Arbeit der letzten drei Jahre – das Produzieren eines Weltmusikalbums mit ausschließlich eigenen Titeln und meine Weiterentwicklung als Komponist und Gitarrist“, sagt ein glücklicher Peter Reimer über seine Preise.

Der „Deutsche Rock und Pop Preis“ wird von der „Deutschen Popstiftung“, dem „Deutschen Rock & Pop Musikerverband e.V.“ sowie der Fachzeitschrift „Musiker Magazin“ verliehen und fand in diesem Jahr zum 35. Mal statt. Der Wettbewerb war bereits für Bands und Künstler wie zum Beispiel Pur, Juli oder Luxuslärm Sprungbrett in eine Musikkarriere. Über 1000 Musiker kamen in diesem Jahr aus allen Teilen Deutschlands in die Siegerlandhalle nach Siegen, um sich zu präsentieren und untereinander auszutauschen. Das 17-köpfige Jurorenteam aus Vertretern der Musikbranche und professionellen Musikern bewertete die etwa 90 Bands und Interpreten, die in sieben verschiedenen Kategorien je einen Song präsentierten.

Künstlerischer Anspruch

Der „Deutsche Rock und Pop Preis“ stellt einen Gegenentwurf zu kommerziellen Musik- oder Firmenwettbewerben dar. Der künstlerische Anspruch in den verschiedenen Einzelbereichen Komposition, Text, Arrangement, Performance, Originalität und Kreativität ist das einzige Kriterium bei der Beurteilung der Musikbeiträge.

Diesem Anspruch konnte Peter Reimer gleich in zwei Kategorien gerecht werden, so dass die Jury ihn zweimal auf Platz 1 setzte. Damit ist nach dem Erfolg von „Islands Of Tranquility“ im Jahr 2014 auch sein aktuelles Album „Whats Left“ preisgekrönt. „Dies trägt auch meiner Entwicklung vom Gitarre spielenden Sänger hin zum konzertierenden Gitarristen Rechnung“, sagt Reimer. Als Gitarrist gestaltet er „Entschleunigungskonzerte“, bei denen er mit Hilfe eines Loopers in Echtzeit atemberaubende Klanglandschaften zaubert und in denen er Menschen Impulse zum Thema „Entschleunigung“ gibt.

Zum Runterkommen

Die Herbstausgabe der Fachzeitschrift „Akustik Gitarre“ bezeichnete seine Musik als eine Mischung aus internationaler Folklore, Weltmusik und Minimal Music und sein aktuelles Album als perfekte Scheibe zum „Wieder-Runter-kommen“.

Für die Zukunft hat sich Reimer viel vorgenommen: Neue Stücke wie zum Beispiel eine sechssätzige „Schottland-Suite“ sind auf dem Weg und derzeit wird ein Management gesucht. Peter Reimer möchte weiterhin Menschen mit Musik berühren und mit seinen Gedanken zum Thema „Entschleunigung“ inspirieren.

(rok)

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