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Neue Boule-Bahn in Flacht

Flacht. 

Die Aargemeinde hat auf der Grünanlage am Ende der Hohlbachstraße eine neue Attraktion: Am Mittwochabend wurde dort eine neue Boule-Bahn eröffnet. Gemeinderatsmitglieder und Gäste, darunter Flachts Ortsbürgermeister Thomas Scheid, nutzten eine Regenpause und bestritten einen ersten Boule-Wettkampf.

Zuvor hatte Scheid in einer kurzen Ansprache den ehrenamtlich arbeitenden „Erbauern“ dieser neuen Freizeiteinrichtung gedankt. Unter der fachkundigen Führung und Anleitung von Manfred Willner und Volker Nicodmus hatten insgesamt 12 Flachter Bürger an der Entstehung der Bahn mitgewirkt. Scheid redete vor dem Hintergrund einer nicht gerade üppig gefüllten Gemeindekasse Klartext. „Die Idee einer Boulebahn, die von Manfred Willner vor wenigen Wochen an mich herangetragen worden ist, bestand im Grunde bereits im Jahre 2006 im Rahmen der damaligen Dorfmoderation, konnte jedoch aufgrund fehlender Finanzen nicht realisiert werden.“ Dies hinderte Willner und seine Mitstreiter nicht daran, im März mit dem Bau zu beginnen und die Bahn vor wenigen Tagen fertig zu stellen. Durch einige Materialspenden konnte das gesamte Projekt, das auch ein Beitrag für die Dorfgemeinschaft ist, realisiert werden „ohne den Gemeindesäckel mit einem Cent zu belasten“ freute sich Scheid. Die Bahn steht ab sofort allen zur Verfügung, die sich im Freien sportlich betätigen und Kontakte knüpfen wollen. Der Platz in der Hohlbachstraße soll demnächst noch weiter ausgebaut und mit einer Unterstellhütte versehen werden. Auch dies wollen Willner, Nicodemus und die restlichen Flachter „Heinzelmänner“ ehrenamtlich bewerkstelligen. Die Gemeinde soll lediglich die Materialkosten übernehmen. „Vielleicht tut sich ja auch hier noch ein Sponsor auf“ hofft Willner.

Die Flachter Bürger sind derweil aufgerufen, für das idyllisch gelegene Gelände an der Gabelung Hohlbachstraße/Am Fischweiher, das neben der neuen Boule-Bahn über ausladende Bäume, Ruhebänke und Grünanlagen verfügt, einen Namen zu finden. Thomas Scheid hofft, dass der Platz ein Treffpunkt für Jung und Alt werden möge. Und vielleicht lässt sich in absehbarer Zeit, wenn der Gemeindesäckel wieder etwas voller ist, noch eine weitere Idee realisieren.

Dann könnte der unter dem Platz verlaufende Hohlbach als „Quelle“ für einen Brunnen angezapft werden.

(rpk)
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