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Elektroauto: Neues Betriebshof-Fahrzeug ist so leise, dass Fußgänger es kaum hören

Wenn Ingo Fleger mit seinem neuen Dienstauto durch die Limburger Altstadt fährt, ist er kaum zu hören. Kein Wunder: Es handelt sich um ein Elektrofahrzeug, das erste des städtischen Betriebshofes.
Ingo Fleger mit seinem elektrisch angetriebenen Dienstfahrzeug. Weitere E-Fahrzeuge für den Bauhof sollen noch 2018 folgen. Ingo Fleger mit seinem elektrisch angetriebenen Dienstfahrzeug. Weitere E-Fahrzeuge für den Bauhof sollen noch 2018 folgen.
Limburg. 

Der Limburger Betriebshof hat sein erstes Elektrofahrzeug für den täglichen Einsatz. Der Pkw mit Kastenaufbau wird von Ingo Fleger genutzt. Der Mitarbeiter kontrolliert die Zustände der Straßen und Gehwege und beseitigt Aufkleber. Seit 14 Tagen fährt er elektrisch. Tagesüber ist er in der Stadt unterwegs, nach Feierabend wird das Fahrzeug auf dem Betriebshof geladen.

„Das ist schon ungewöhnlich, keinen Motor zu hören“, sagt Ingo Fleger. Nur die Rollgeräusche der Reifen und die Lüftung sind wahrzunehmen. Fleger ist zufrieden mit seinem neuen Gefährt. Der „Saft“ reicht für die täglichen Fahrten. Bei der Kontrollfahrt auf Kreis- und Landstraßen kommt er auf 65 Kilometer. Sein Display zeigt morgens 130 Kilometer Reichweite an, weniger als vom Werk angegeben, allerdings verbrauchen Leuchtleisten und Warnblinker ebenso Strom wie die Heizung.

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Ein Fahrzeug reicht natürlich nicht, doch es ist ein Anfang“, sagt der Erste Stadtrat Michael Stanke. Weitere Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr auf dem Betriebshof folgen und einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Luft in Limburg weniger belastet wird.

Nach Angaben von Betriebshofleiter Klaus Kunz werden die weiteren Fahrzeuge mit einer offenen Ladefläche ausgestattet sein. Und auf dem Betriebshof gilt es, eine ausreichende Kapazität an Lademöglichkeiten aufzubauen. Rund 28 000 Euro hat die Anschaffung des Wagens vom Typ Renault Kangoo gekostet, wobei rund 5000 Euro für Zusatzausrüstung und Einbauten notwendig wurden. Für die Batterie ist eine Monatsmiete in Höhe von 58 Euro notwendig.

Ingo Fleger hat allerdings noch einen Verbesserungswunsch. In der Altstadt ist es ihm nun schon zwei Mal passiert, dass Passanten das Auto überhört haben und beinahe mit dem Wagen kollidiert wären. Ein künstlich erzeugtes Fahrgeräusch wäre sinnvoll, um auf den Wagen hinzuweisen.

(red)

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