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Kleinkunstbühne: Nicht nur für Wäller

Kabarett, Weltmusik, Irish-Folk – das Jahresprogramm der Kleinkunstbühne Mons Tabor bietet Kultur für jeden Geschmack.
Kabarettist Stefan Waghubinger ist bei der 25. Ausgabe der Westerwälder Kabarettnacht im März dabei. Kabarettist Stefan Waghubinger ist bei der 25. Ausgabe der Westerwälder Kabarettnacht im März dabei.
Montabaur. 

Kunst und Kultur können wohl die Welt nur selten wirklich verändern. Aber sie können denen Mut machen, die sie besser machen wollen! Dieses Motto hat sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor in Montabaur auf die Fahnen geschrieben und will auch mit dem 31. Jahresprogramm möglichst vielen „Wällern“ Mut machen. Dazu setzt sie auf erfolgreiche Formate wie die Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“, die „Westerwälder Kabarettnacht“, das Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ und das noch junge Format „Kabarett am Gelbach“.

„Da im zurückliegenden Jahr mit Ausnahme unseres Kleinkunstfestivals fast alle Karten verkauft werden konnten, gehen wir hoffnungsvoll ins neue Veranstaltungsjahr“ sagt der Vorsitzende der Kleinkunstbühne, Uli Schmidt (Horbach). „Zudem werden wir als reine Wanderbühne auch wieder in eine zeitgemäße Licht- und Tontechnik investieren können“, freut sich der Technische Leiter der Bühne, Torsten Schmitz (Ransbach-Baumbach).

Das Jahresprogramm startet am Samstag, 27., und Sonntag, 28. Januar, mit dem im vergangenen Jahr erfolgreich getesteten Format „Kabarett am Gelbach“ . Dazu wird mit Thomas Freitag wieder ein bekannter Altmeister des anspruchsvollen politischen Kabaretts erwartet. Er stellt in der Gelbachtalhalle in Montabaur-Ettersdorf sein neues Programm „Europa – der Kreisverkehr und ein Todesfall“ vor.

Weiter geht es mit einem großen Jubiläum: die 25. „Westerwälder Kabarettnacht“ in der Stelzenbachhalle in Oberelbert. Gleich an vier Tagen, vom 15. bis 18. März, sind mit Reiner Kröhnert, Stefan Waghubinger und Matthias Tretter drei Größen der Kabarettszene an Bord. Für den musikalischen Teil ist an allen Tagen das GlasBlasSing-Quintett verantwortlich. Der Kartenvorverkauf findet am 17.2. gleichzeitig in Montabaur und Oberelbert statt.

Als Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz geht die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ bereits ins 22. Jahr. Geplant sind wieder fünf Konzerte mit Gruppen aus verschiedenen Ländern dieser Welt. Den Auftakt macht am Sonntag, 13. Mai (Muttertag), eine Folkband aus Brasilien. Weiter geht es bis zum 16. September mit Musikern aus Spanien, der Türkei, Belgien und Afrika. Höhepunkt ist sicher das „krumme“ 111. Konzertjubiläum am Sonntag, 22. Juli, mit gleich zwei Programmpunkten in Selters.

Bereits zum 28. Mal organisiert Mons Tabor das Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ – in diesem Jahr am 16. und 17. November in Montabaur. Es findet an zwei Tagen mit unterschiedlichem Programm statt. Zu erleben sind jeweils zwei internationale und deutsche Künstler. So gibt es am ersten Festivaltag ein „Irish-Folk-Special“ mit zwei bekannten Bands aus Irland und Schottland. Am zweiten Festivaltag wird ebenfalls ein internationales Spitzenprogramm geboten.

Geplant ist auch eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wieviel Kultur brauchen wir eigentlich im Westerwald … und welche?“ Bereits am Mittwoch, 31. Januar, werden im Brüderkrankenhaus in Montabaur im Rahmen einer kleinen Feier die während der Dorfkirchen-Reihe gesammelten Spenden an die „Ärzte ohne Grenzen“ übergeben. Am Samstag, 24. Februar, soll es einen internen Tagesworkshop geben, bei dem die Weichen der Bühne für die Zukunft gestellt werden sollen.

Ermöglicht wird dieses Programm mit Hilfe der Sparkasse Westerwald-Sieg, der NASPA, der Sparda-Bank sowie der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) und Holzbau Kappler im Gelbachtal als Werbepartner. Unterstützung kommt auch vom Land Rheinland-Pfalz, einzelnen Kommunen und dem Kultursommer Rheinland-Pfalz.

„In Zukunft können wir aber die gewohnte Qualität nur bieten und weiterhin in unsere Technik investieren, wenn neue Werbepartner hinzukommen und durchweg alle Karten verkauft werden“, so Schatzmeister Carsten Frenzel (Westerburg). Aber auch die Künstler, die oft vom anderen Ende der Welt zu uns kommen, sollen sich bei uns im Westerwald wohlfühlen, betonen die Organisatoren . Dazu trägt Kamilla Vuong (Hardt bei Bad Marienberg) mit ihrem Cateringteam entscheidend bei.

Neben den erhofften Besuchermassen ist für die Kleinkunstbühne Mons Tabor noch etwas unverzichtbar: aktive Mitarbeiter mit Interesse für Bühnentechnik, Programmgestaltung, Werbung und Catering, die als ehrenamtliche Kulturschaffende das Kleinkunstprogramm mitgestalten wollen. Gerne sind diese schon zum traditionellen Neujahrstreff der Kleinkunstbühne an diesem Sonntag, 14. Januar, in Ransbach-Baumbach willkommen. Auch über Unternehmen, die als Werbepartner oder Sponsor etwas für die Kultur in der Region tun wollen, freut sich das Mons-Tabor-Team.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.kleinkunst-mons- tabor.de oder per E-Mail an uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

(red)

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