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Lahntalbrücke: Noch eine Vision

Von Wird die Limburger Autobahnbrücke in wenigen Jahren eine Wohn- und Arbeitsbrücke sein? Im Ausschuss wurden erstmals die Pläne vorgestellt. Neben Albert Egenolf aus Runkel ist ein weiterer Interessent mit einem eigenen Konzept aufgetaucht – der Event-Manager Gunnar Zessel aus Limburg. Weil die Brücke eigentlich abgerissen werden soll, drängt die Zeit. Aber die meisten Stadtverordneten reagieren zurückhaltend.
Und so stellt sich Albert Egenolf die Limburger Autobahnbrücke eines Tages vor, wenn die neue Brücke steht. Und so stellt sich Albert Egenolf die Limburger Autobahnbrücke eines Tages vor, wenn die neue Brücke steht.
Limburg. 

Erst war es eine verrückte Idee, an die nur ein Mann geglaubt hat. Jetzt glauben an diese verrückte Idee schon zwei Männer.

Beide Männer wollen, dass die Limburger Autobahnbrücke nicht abgerissen wird, wenn die neue Brücke 2016 steht, sondern als ein Ort genutzt wird, an dem Menschen wohnen, arbeiten, etwas essen und trinken und spazieren gehen – das alles mit einem wunderschönen Blick auf das Lahntal mit der Limburger Altstadt und dem Dom.

Der eine, Geschäftsmann Albert Egenolf aus Runkel, nennt es die „Brücke der Zukunft“, der andere, Gunnar Zessel, Event-Manager und Chef der Firma NA+1 aus Limburg, die „Grüne Brücke“. In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr stellten sie ihren jeweiligen Traum vor und stießen am Dienstagabend auf zurückhaltende Stadtverordnete.

Die treibt vor allem die Sorge um: Was passiert mit der Brücke, wenn das alles schiefgeht? Wenn die Bundesrepublik als Besitzer die Brücke an einen Investor verkauft, der pleite geht, bevor die „Brücke der Zukunft“ oder die „Grüne Brücke“ fertiggestellt ist. Was würde dann mit dieser Bauruine passieren? Wer reißt sie in diesem Fall ab? Und wer würde das bezahlen?

 

Eine „super Idee“

 

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