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Astrid-Lindgren-Schule in Limburg: Partnerschaft auf drei Säulen

Der Partnerschaftsverein des Kreises Limburg-Weilburg will seine freundschaftlichen Beziehungen zu den Berliner Bezirken Friedrichshain und Kreuzberg mit der Limburger Astrid-Lindgren-Schule und einer Berliner Schule ausbauen.
Neben den Lerngruppen der Limburger Astrid-Lindgren Schule (von links) die Klassenlehrer Berthold Voll und Sebastian Bleicher, es folgen vom Partnerschaftsverein Limburg-Weilburg Heinz Tropp, Alfred Roth und Lothar Keck sowie die Schulleiterin Luise Konrad-Schmidt. Neben den Lerngruppen der Limburger Astrid-Lindgren Schule (von links) die Klassenlehrer Berthold Voll und Sebastian Bleicher, es folgen vom Partnerschaftsverein Limburg-Weilburg Heinz Tropp, Alfred Roth und Lothar Keck sowie die Schulleiterin Luise Konrad-Schmidt.
Limburg-Weilburg. 

In der zweiten Juniwoche werden drei Lerngruppen der Limburger Astrid-Lindgren-Schule (Schule für Praktisch Bildbare) Gast im Partnerbezirk des Kreises Limburg-Weilburg, in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, sein. Sie werden dort ein Partnerschafts-Programm absolvieren, das unter anderem einen Besuch zu einer Berliner Schule in Kreuzberg und einen Kiezrundgang in Kreuzberg beinhaltet.

Besuch einer Moschee

Anlass für diesen Besuch, so der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Limburg-Weilburg, Lothar Keck, ist das Thema „Flüchtlinge“, das Klassenlehrer Sebastian Bleicher mit den Schülern im Sommer mit großem Interesse behandelt habe. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Ethnien sollte durch den Besuch verschiedener Plätze im Partnerschaftsbezirk Kreuzberg für die Schüler anschaulich gemacht werden.

Aus diesem Grund habe der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Kreuzberg, Norbert Michalski, zusammen mit dem Friedrichshain- Kreuzbergmuseum einen Kiezrundgang organisiert. Die jungen Leute werden thematisch durch das Museum in der Adalbertstraße am „Kotti“ und anschließend auf einem Rundgang durch Kreuzberg geführt, der nachmittags mit einem Besuch der Merkez-Moschee endet.

Rundgang beeindruckt

Ausgehend davon war die vorherige Kontaktaufnahme der Limburger Schule zur Leitung der Gustav-Meyer-Schule in der Nähe des „Kottis“. Diese, so Lothar Keck, sei so angetan und begeistert von dieser Idee und dem Lehrstoff gewesen, den die Limburger Schüler bewältigt hätten und nun im Bezirk veranschaulicht erhalten sollten. Beide Schulen haben vereinbart, am Dienstag, 7. Juni, einen „Bekanntschaftstag“ in der Kohlfurter Straße gemeinsam zu gestalten. Die Vertreter der Partnerschaftsvereins hoffen für die Zukunft auf eine dauerhafte Verbindung beider Schulen.

Bei einem Besuch des Partnerschaftsvereins Limburg-Weilburg in der Astrid-Lindgren-Schule in Limburg unterstrich die Schulleiterin Luise Konrad-Schmidt die Relevanz, solch großer Studienfahrten im Sinne einer ganzheitlichen Bildung der Schüler. Zudem liege in dem angestrebten Kontakt zu einer Berliner Schule eine große Chance zur schulischen Entwicklung.

Der Rundgang durch die Klassen der Schule beeindruckte, insbesondere die inhaltliche Vorbereitung der Berlinreise, die vom Partnerschaftsverein, wie auch vom Landkreis Limburg-Weilburg, finanziell unterstützt wird.

Wie Lothar Keck (Elz), der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Limburg-Weilburg anmerkte, ist aus der Partnerschaft zu Kreuzberg bisher auf Dauer nur eine Freundschaft zwischen dem Partnerschaftsverein in Kreuzberg und den Polizeidirektionen Kreuzberg und Limburg-Weilburg entstanden. Wenn die beiden Schulen noch hinzukämen, hätte die Partnerschaft drei Säulen. bl

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