E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Limburg an der Lahn 19°C

Kunst-Schenkung: Politzer-Preis für Limburg

Der Geschäftsmann Michael Schuy schenkt der Stadt Limburg 16 Werke des österreichischen Künstlers Franz Politzer. Nach einer Schenkung 2009 ist dies die zweite mit dessen Werken, so dass die Stadt nun eine umfangreiche Politzer-Sammlung besitzt.
Michael Schuy (links) übergibt an Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) eines der  Gemälde von Franz Politzer aus der Schenkung an die Stadt Limburg. Foto: Heike Lachnit Michael Schuy (links) übergibt an Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) eines der Gemälde von Franz Politzer aus der Schenkung an die Stadt Limburg.
Limburg. 

Franz Politzer ist kein Limburger, er ist 1950 in Wien geboren. Doch 13 Jahre hatte er den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens in der Kreisstadt, weshalb er eine außergewöhnliche Beziehung zu Limburg hat. Sein Atelier hatte er an der Schaumburger Straße in Räumen der Firma Schuy. Damals begann die Bekanntschaft zu Geschäftsmann Michael Schuy, der noch als Juniorchef der Rudolf Schuy GmbH als Kunstliebhaber mit einer privaten Sammlung anfing.

Bereits 2009 schenkte Schuy der Stadt Limburg für ihren Kunstbesitz elf Mappen mit insgesamt 47 Werken von Franz Politzer. Nun kamen noch einmal zwölf Ölgemälde sowie fünf Farbradierungen hinzu. Mit dieser Schenkung ist die Sammlung „Franz Politzer“ eine der umfangreichsten im städtischen Kunstbesitz.

Ausstellung geplant

Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) bedankte sich bei Schuy: „Ich kam bereits früh mit Politzer-Werken in Verbindung, denn es hängen welche bei mir im Vorzimmer“, erzählte er. Schuy fördere die Kunst und unterstütze auch den Hans-im-Glück-Preis „Sie tun der Stadt und den Menschen etwas Gutes. Es ist ein historischer Moment, denn wir erhalten einen Politzer-Preis“, freute sich Hahn. Er könne sich sehr gut vorstellen, dass die Werke einen Platz im neuen Verwaltungsgebäude finden. Doch zuerst sollen sie nächstes Jahr alle in einer Ausstellung den Bürgern zugänglich gemacht werden.

Politzers Kunst beschäftigt sich mit der Natur und mit Dingen, die von Menschen geschaffen wurden, ohne dass Menschen oder Fahrzeuge in den Bildern zu finden sind. Dennoch handelt es sich nicht um reine Naturlandschaften, sondern sie wirken oftmals surrealistisch. Natürliche Elemente werden kombiniert mit Säulen oder Mauerstücken, die wie ein Blick in eine andere Welt erscheinen. Und so kann das Auge in den natürlich angehauchten Bildern fremde Schatten entdecken, die keinen Ursprung zu haben scheinen.

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen