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Fasenacht: Ranzengarde ließ es krachen

3.	Hatten derbe Sprüche und freche Witze im Gepäck: Marianne Weber (links) und Stefanie Knorr. Bilder > 3. Hatten derbe Sprüche und freche Witze im Gepäck: Marianne Weber (links) und Stefanie Knorr.
Flacht. 

15 Programmpunkte begeisterten das närrische Publikum am Samstagabend in der Aartalhalle. Eröffnet wurde die Kappensitzung mit dem Einzug des Ranzengarden-Teams mit Franz Bellmann als Sitzungspräsident und Abteilungsleiter der Ranzengarde im Turn- und Fechtclub (TuF). Neben Akteuren, die als Stammgäste jedes Jahr wieder mit von der Partie sind, wirkten auch Neulinge mit.

Eröffnet wurde das närrische Treiben von der Tanzgarde der Ranzengarde. Und die konnte sich sehen lassen: Frauen, in diesem Jahr verstärkt von männlichem Zuwachs, zeigten gekonnt, was sie sportlich drauf haben. Tänzerisch begeisterte auch die Garde Holzappel, die einige Jahre nicht mehr in Flacht zu Gast war und sich nun um so kraftvoller zurückmeldete. Richtig zur Sache ging es im Anschluss auch, als die Amazonen der 1. GKG die Bühne betraten. In schicken Kostümen sausten sie zu rhythmischer Musik und legten eine flotte Sohle auf das Parkett.

Das Thema „Schlager“ setzten die Frauen der Fairy-Tale-Tanzgruppe aus Holzheim „La Esperanza“ wunderbar um. Mit Glitzer-Outfits und eine schönen Choreographie brachten sie Stimmung in den fast vollbesetzten Saal. Tänzerisch fit zeigten sich auch die „Black Diamonds“ aus Oberneisen ebenso wie La Boum aus Niederneisen, die zum Gelingen eines anspruchsvollen Abends beitrugen. Zu den bewährten Akteuren zählte Pfarrer Daniel Cremers, der als Hippie mit buntem Haarband gesanglich und mit Gitarrenspiel von seinem Pfarrersleben berichtete und die Stimmung anheizte. Auf die Melodie des bekannten Lieds „An der Nordseeküste“ ließ er die Gäste an seinem Alltag teilhaben. Dieser sei „mal lustig, mal frustig und mal sonderbar“, sang er und erntete tosenden Applaus und sogar Zugabewünsche, die er gerne erfüllte. Zugaberufe, die wünsche er sich auch mal nach dem Gottesdienst, witzelte er gut gelaunt.

Ebenfalls mit von der Partie war das Mutter-Tochter-Team aus Burgschwalbach, Marianne Weber und Stefanie Knorr. Sie hatten einen Dialog vorbereitet, der mit derben Sprüchen und frechen Witzen daherkam. Dabei standen nicht nur die Probleme der Tochter, verursacht durch ihre „Hässlichkeit“, im Mittelpunkt, sondern auch das Thema „Männer“ wurde humorvoll auf Platt beleuchtet. Gregor Kilian aus Katzenelnbogen berichtete mit spitzer Zunge über die Ritterzeit.

Gleich zweifach kündigte sich hoher Besuch in Flacht an: Das aktuelle Dreibund-Prinzenpaar „Konni I. und Kerstin I. vom Bimbesland zu Diez“ zeigte sich samt Gefolge auf der Bühne, sang und genoss das bunte Treiben. Gekommen war auch das Prinzenpaar des Langendernbacherer Carnevalvereins (LCV) „Prinz Hansi I. und Prinzessin Alex I. mit Kinderprinzessin Ida I. Närrisch auch die Fußballer: Die alten Herren aus Niederneisen zeigten zu zünftiger Musik und in Lederhosen einen tollen Tanz, der beim Publikum hervorragend ankam. Neulinge im Flachter Fastnachtstreiben waren die Weißen Funken aus Kirberg, die mit einem Männerballett auftraten. Neu in der Flachter Narrhalla waren auch Ralf Og und Bernd Wagenbrenner aus Niederneisen, die gesanglich und sprachliche Impulse setzten. Beim großen Finale kamen alle Akteure des Abend noch einmal zusammen und genossen diesen gelungenen Flachter Fastnachtsauftakt. (qui)

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