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Stolpersteine in Hadamar: Steine gegen das Vergessen

Die Aktion „Stolpersteine“ setzt nun auch in Hadamar Denkmäler: Am Donnerstag, 22. Mai, laden Bürger aus der Fürstenstadt um 19 Uhr in die Gedenkstätte Hadamar ein, um über die Verlegung der Steine zu sprechen.
Die Aktion „Stolpersteine“ setzt auch in Hadamar Denkmale. Die Aktion „Stolpersteine“ setzt auch in Hadamar Denkmale.
Hadamar.  Vertreterinnen und Vertreter der beiden Kirchen und der Gedenkstätte Hadamar unterstützen das Projekt, das an die Opfer des Nationalsozialismus vor Ort erinnern soll. Stolpersteine sind kleine, im Straßenpflaster verankerte dezentrale Denkmale, die am letzten frei gewählten Wohnort namentlich an Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. Auf den Stolpersteinen sind die Lebensdaten von Verfolgten und Ermordeten des NS-Regimes nachzulesen.

Im ganzen Land entstehen so Zeichen der Erinnerung. Im Landkreis Limburg-Weilburg wurden die ersten Zeichen in Merenburg gesetzt, es folgten Limburg und Bad Camberg.

Ziel des inzwischen in ganz Europa realisierten Projekts des Kölner Künstlers Gunter Demnig ist es, die Kurzbiografie vergessener Opfer mit Hilfe kleiner, dezentraler Denkmäler wieder in den Mittelpunkt ihres einstmaligen sozialen Lebens zu stellen, aus dem sie gewaltsam durch Deportation, willkürliche Verhaftung oder erzwungene Auswanderung herausgerissen wurden.

Für jeden Stolperstein wird unter Verwendung aller zugänglichen historischen Quellen eine Biografie erstellt, um die jeweiligen individuellen Lebenswege zu rekonstruieren und den Opfern wieder ein Gesicht zu geben.
Alle Interessierten, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, sind sehr herzlich eingeladen mitzuwirken, Fragen zu stellen und, falls vorhanden, Fotografien und Dokumente beizusteuern, die geeignet sind, die Recherchearbeit zu unterstützen.
               
Informationen zum Projekt Stolpersteine unter: www.stolpersteine.eu
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