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„Voice of Germany“: Thalheimer Talente im TV

Johanna (22) und Jonathan Deis (26) aus Thalheim singen morgen Abend vor einem Millionenpublikum im Fernsehen auf ProSieben. Sie wollen „The Voice of Germany“ werden.
Mit dem Thalheimer Ehepaar Johanna und Jonathan Deis startet morgen Abend um 20.15 Uhr die neue Staffel von „The Voice of Germany“ auf Pro Sieben.	Foto: SAT.1/ProSieben/Christoph Assmann Mit dem Thalheimer Ehepaar Johanna und Jonathan Deis startet morgen Abend um 20.15 Uhr die neue Staffel von „The Voice of Germany“ auf Pro Sieben. Foto: SAT.1/ProSieben/Christoph Assmann
Dornburg-Thalheim. 

Im Interview verriet das junge Ehepaar, wo sie ihre Bühnenerfahrung sammelten: auf Hochzeiten, in (Musik-)Schulen und bei kirchlichen Veranstaltungen.

Seit wann macht Ihr Musik?

JOHANNA: Ich singe seit ich denken kann – unter anderem im Schulchor. So ungefähr mit zwölf Jahren hatte ich meinen ersten Soloauftritt bei einem Konzert meiner Schule in Weilburg. Irgendwann wollte ich nicht mehr einfach zu fremder Musik singen, deshalb habe ich mir selbst das Gitarrespielen beigebracht.

JONATHAN: Ich hab’ zehn Jahre Posaune an der Kreismusikschule gespielt. Zu Hause saß ich aber oft am Klavier. Das hat mich gefesselt. Mein Vater schickte mich an die Musikschule Laatsch, und dort habe ich meine Leidenschaft für das Klavierspielen entdeckt.

Wann trafen sich Eure Akkorde?

JOHANNA: Das war 2008 in unserer Band. Wir haben damals bestimmt zwei- oder dreimal wöchentlich geprobt und auf kleinen Veranstaltungen gespielt.

JONATHAN: Eigentlich hat mir Johanna in dieser Band das Singen beigebracht. Die Band gibt es leider seit dem vergangenen Jahr nicht mehr, weil die meisten Mitglieder studienbedingt nicht mehr mitmachen konnten. Damals dachten wir sogar über Studioaufnahmen für eine eigene CD nach.

Ihr habt also eigene Songs gemacht?

JONATHAN: Na klar. Wir verarbeiten unsere eigenen Erfahrungen im Leben und unseren Glauben in den Texten, unsere eigenen Gefühle, Schicksalsschläge, Trauer, … Und ab zu auch inspirieren uns Bücher. Wir wollen dabei nicht plakativ wirken, sondern zum Nachdenken anregen. Wir bringen Gefühl rüber und mögen eher die ruhigen Töne statt der rockigen.

JOHANNA: Und wir singen auf Deutsch, weil Deutsch unsere Muttersprache ist.

Johanna und Jonathan Deis. Foto: ©  SAT.1/ProSieben/Claudius Pflug
Info: Am Start bei „Voice of Germany“

Zwei Thalheimer singen um den Titel „The Voice of Germany“: Mit Johanna und Jonathan Deis startet am morgigen Donnerstag um 20.15 Uhr die neue Staffel der Musik-Show auf ProSieben.

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Wie ging es mit Euch weiter vor einem Jahr, als sich die Band auflöste?

JOHANNA: Wir sagten uns: ,Jetzt erst recht. Wir wollten nicht einfach aufhören mit der Musik, und da kam uns die Idee, bei „The Voice of Germany“ mitzumachen.

JONATHAN: Ich habe damals zunächst gebremst, weil ich eigentlich nicht so gern im Rampenlicht stehe. Aber dann haben wir uns im Juni für die „last chance days“ angemeldet, das allerletzte Casting in Berlin.

JOHANNA: Ich sollte ohnehin bei der Hochzeit einer Freundin in Berlin singen.

Wie war’s beim Casting?

JOHANNA: Voll cool.

JONATHAN: Ich habe gezittert vor Aufregung, als wir vorsingen mussten. Wir haben ein Lied von Ed Sheeran vorgetragen: „I see fire“, a cappella. Damit sind wir eine Runde weitergekommen. Und Wochen später kam die Einladung zur Blind Audition, ebenfalls in Berlin.

Wie lief das?

JONATHAN: Wir waren zehn Tage mit den anderen Talenten zusammen. Wir wurden gecoacht und haben geprobt. Von Konkurrenz war nichts zu spüren. Das war eine richtige super Musiker-Gemeinschaft. Erst am neunten Tag mussten wir dann singen.

Kannten Euch die Coaches wirklich nicht?

JOHANNA: Nein, die Talente sind strikt abgeriegelt von den Coaches, und Security-Leute wachen strengstens darüber. Es soll nur um die Stimmen gehen. Das läuft schon echt und fair.

Was habt Ihr gesungen?

JONATHAN: Das dürfen wir nicht verraten.

JOHANNA: Es ist jedenfalls echt der Hammer, mit einer so tollen Band zu singen.

Und im Schlepptau gab es eine Fangemeinde aus dem Limburger Land?

JOHANNA: Ja, „family and friends“ durften uns begleiten. Wir hatten elf Personen dabei.

Info: Vierte Staffel

Die vierte Staffel von „The Voice of Germany“ startet morgen um 20.15 Uhr. Die ersten Runden laufen donnerstags auf ProSieben und freitags in SAT.1.

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Was passiert, wenn Ihr nicht „The Voice of Germany“ werdet und vor dem Finale rausfliegt?

JOHANNA: Fernsehauftritte sind auf jeden Fall gut, um bekannt zu werden. Wir wollen die Musik auf jeden Fall zum Beruf machen.

Wo hört man Euch denn sonst so, aktuell?

JOHANNA: In den letzten Monaten waren wir oft als Straßenmusiker unterwegs auf den Straßen und Plätzen in Limburg, bestimmt zwei- bis dreimal in der Woche. Wir sind Künstler und kreativ durchgeknallt.

JONATHAN: Wir haben uns jetzt einen Namen gegeben: „Levia“, das ist Latein und bedeutet einerseits Löwin, andererseits so viel wie „mit Farben besprenkelt“. Das soll zum Ausdruck bringen, dass wir Menschen mit Gefühlen „besprenkeln“ und sie in andere Welten entführen möchten.

Info: Vierte Staffel

Die vierte Staffel von „The Voice of Germany“ startet morgen um 20.15 Uhr. Die ersten Runden laufen donnerstags auf ProSieben und freitags in SAT.1.

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