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„Maria Hilf“ in Fussingen: Vandalismus: Bildstock mit Farbe beschmiert

Entsetzt über die Schäden am Bildstock ist der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Heinz Krekel. Foto: Klaus-Dieter Häring Entsetzt über die Schäden am Bildstock ist der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Heinz Krekel.
Waldbrunn-Fussingen. 

Schon wieder ein Akt von Vandalismus in der Gemeinde Waldbrunn: Nachdem im vergangenen Jahr in Lahr eine Schutzhütte mit Farbe beschmiert worden war, gab es jetzt Schäden am Bildstock „Maria Hilf“ in Fussingen.

Es ist ein idyllisches Plätzchen am Waldrand von Fussingen. Unzählige Kurgäste haben „Auf dem Brückenstück“ schon die herrliche Aussicht genossen. „Bis Montabaur geht der Blick“, schwärmt der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Heinz Krekel. Doch am Donnerstag war ihm nicht nach schöner Aussicht zumute. Landwirte hatten ihn informiert, dass der Bildstock „Maria Hilf“ mit Farbe verschmiert wurde.

Ein Bildstock, der von der Familie Keller an dieser Stelle in den 1920er Jahren errichtet wurde und aktuell von Pfarrer Albert Keller i.R. gepflegt wird. Schon in der Vergangenheit musste er immer wieder Schäden beseitigen. So wurde die Glasscheibe am Bildstock häufig zerstört und zwischenzeitlich durch eine Plastikscheibe ersetzt. Außerdem wurde ein Gitter mit Vorhängeschloss angebracht. Dies hielt „Vandalen“ aber nicht davon ab, mit Farbe zu schmieren.

Und zwar massiv: Ganze zwei Farbeimer mit grauer und orangener Farbe kippten sie an der Frontseite des Bildstocks aus. Auch das Gelände rund um den Bildstock wurde mit Farbe verschmiert; eine Vase wurde zerstört. Die Farbe wie auch Teile der zerbrochenen Vase liegen rund um den Bildstock verstreut umher. Auch drei mit Farbe verschmierte T-Shirts wurden auf und neben dem Bildstock entdeckt. Pfarrer Alber Keller wurde noch nicht informiert, da er sich im Moment auf einer Pilgerreise nach Lourdes befindet.

Informiert wurde aber Julia Müller vom Waldbrunner Ordnungsamt, die wiederum die Polizei verständigte. Auch Mitarbeiter des Bauhofs wurden eingeschaltet. Nun wird geprüft, ob die Schäden selbst oder nur mit Hilfe eines Spezialunternehmens beseitigt werden können.

(kdh)
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