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Vor 75 Jahren begannen die Euthanasiemorde in Hadamar

Mit einem Ökumenischen Gottesdienst startet die Gedenkstätte Hadamar in das neue Halbjahres-Veranstaltungsprogramm.
Vor 75 Jahren begannen in Hadamar die Euthanasiemorde. Vor 75 Jahren begannen in Hadamar die Euthanasiemorde.
Hadamar. 

Am Mittwoch, 13. Januar, lädt die Gedenkstätte Hadamar um 18 Uhr zu einem Ökumenischen Gottesdienst ein, der an den 75. Jahrestag der ersten Euthanasiemorde in Hadamar erinnern soll. Gemeinsam mit den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden wird er ab 18 Uhr im Festsaal der Vitos-Klinik gefeiert.

Am 25. Februar folgt der nächste Vortrag der „Hadamarer Gespräche“. Dr. Andreas Hilger von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg wird über „Deutsche Kriegsgefangene in sowjetischer Hand“ berichten. Der Vortrag läuft in Kooperation mit dem Stadtarchiv Limburg ab 19 Uhr im Limburger Rathaus.

Am 22. März plant die Gedenkstätte eine Gedenkfeier zur Befreiung von Hadamar und Eröffnung einer Sonderausstellung „Untaten an Unorten“ zum Jahrestag des Kriegsendes in Hadamar und Befreiung der Tötungsanstalt. Die Ausstellung von Prof. Jürgen Erbach wird um 18 Uhr in der Gedenkstätte eröffnet und ist dann bis zum 28. April zu sehen.

Am 28. April bietet die Einrichtung eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer an über „Film und Theater in der pädagogischen Arbeit“. Es werden kurze Filmsequenzen zum Thema Behinderung gezeigt, welche mit Hilfe von theaterpädagogischen Zugängen für den Unterricht umgesetzt werden. Die Fortbildung ist akkreditiert und läuft von 14.30 bis 19 Uhr in der Gedenkstätte.

VW im Dritten Reich

Um „Das Volkswagenwerk im Dritten Reich“ geht es am 12. Mai. Dr. Manfred Grieger, Leiter der Historischen Kommunikation der Volkswagen AG und Lehrbeauftragter an der Universität Göttingen, wird wiederum im Rahmen der Reihe „Hadamar-Gespräche“ ab 19 Uhr im Limburger Rathaus berichten.

Am 22. Mai beteiligt sich die Gedenkstätte am Internationalen Museumstag , bei dem es diesmal um „Museen in der Kulturlandschaft“ geht. Um 14.30 Uhr besteht die Möglichkeit, kostenfrei an einer öffentlichen Führung teilzunehmen Am 31. Mai läuft ein Vortrag über „Die Geschichte von Siegmund Aumann“ . Dr. Bernd Weil aus Selters beleuchtet ab 18 Uhr das Leben des jüdischen Jungen Siegmund Aumann.

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