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Wehr nimmt neues Fahrzeug in Betrieb

Das neue Löschfahrzeug vor dem Feuerwehrgerätehaus. Mit den Wehrleuten freuten sich: Bürgermeister Volker Satony, Pfarrerin Esther Reininghaus-Cremers (5. und 6. v. li.), Wehrführer Manuel Hatzmann und der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler (1. und 2. v. re.). Foto: Rolf Kahl Das neue Löschfahrzeug vor dem Feuerwehrgerätehaus. Mit den Wehrleuten freuten sich: Bürgermeister Volker Satony, Pfarrerin Esther Reininghaus-Cremers (5. und 6. v. li.), Wehrführer Manuel Hatzmann und der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler (1. und 2. v. re.).
Flacht. 

Zahlreicher Flachter Bürger, Kameraden benachbarter Wehren, kommunale Politiker und selbstverständlich unzählige Blauröcke der Ortsgemeinde Flacht haben am Samstag gemeinsam die offizielle Indienststellung ein neues Einsatzfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Flacht gefeiert.

„Wenn größere Investitionen für örtliche Feuerwehren anstehen, gibt es immer wieder Stimmen, dass die Stützpunktfeuerwehr in Hahnstätten das doch mit erledigen könne“, sagte Verbandsbürgermeister Volker Satony am Flachter Gerätehaus. Dies könne aber eine Stützpunktwehr alleine nicht, so der Verwaltungschef. Man brauche jede Ortsfeuerwehr. Und wer das nicht glaube, sollte sich an Hochwassereinsätze im letzten Jahrzehnt oder an größere Brände wie in Niederneisen oder Hahnstätten vor gar nicht allzu langer Zeit erinnern. Hier sei jeder Mann und jede Frau gebraucht worden. Deshalb seien nach Meinung aller Verantwortlicher die 41 000 Euro, die in das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) Fahrzeug investiert wurden, gut angelegt, so Satony.

Viele Zuschüsse

Das Land Rheinland-Pfalz hat den 9-Sitzer Ford Transit 350 L2 mit 125 PS mit einem Betrag von 13 000 Euro bezuschusst. Hinzu kommen 13 000 Euro vom Förderverein und 3000 Euro von der Ortsgemeinde Flacht; den Rest haben verschiedene Sponsoren übernommen. Das ausgemusterte Fahrzeug, das die Flachter Floriansjünger im Jahr 2001 als gebrauchtes Fahrzeug (Baujahr 1995) gekauft hatten, wird nun durch ein neues, leistungsstärkere Kraftfahrzeug ersetzt. Damit, so jedenfalls die Hoffnung, können die Einsatzkräfte wertvolle Minuten gewinnen, wenn sie zu einem Brand oder Unfall ausrücken müssen. Das Altfahrzeug stand in der gesperrten Schulstraße und konnte von interessierten Besuchern begutachtet werden. Wie Wehrführer Manuel Hatzmann mitteilte, soll es schon in den nächsten Tagen verkauft werden.

Beim offiziellen Teil der Fahrzeug-Indienststellung, zu dem auch der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler, VG-Bürgermeister Volker Satony und Ortsbürgermeister Thomas Scheid zugegen waren, segnete Pfarrerin Esther Reininghaus-Cremers die Mannschaft, die künftig mit diesem Wagen ausrücken wird. Übrigens: Seine Einsatzpremiere hat das Fahrzeug schon hinter sich. Nachdem die Flachter das gute Stück am 5. August in Forchheim abgeholt hatten, mussten sie es nur fünf Tage später zu einem Feldbrand oberhalb des Flachter Friedhofs ausrücken.

(rpk)
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