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Wenn die Beatles zu Jazzern werden

Von Mit Walter Born und seiner Band holte die Kulturvereinigung Hadamar die Beatles nach Hadamar – sehr zur Freude der Gäste. Witterungsbedingt fand das Konzert allerdings in der Stadthalle und nicht im Schlosshof statt.
Mit von Walter Born (links) neu arrangierten Beatles-Songs begeisterten die Musiker ihre Gäste in der Stadthalle Hadamar.	Foto: Quirein Mit von Walter Born (links) neu arrangierten Beatles-Songs begeisterten die Musiker ihre Gäste in der Stadthalle Hadamar. Foto: Quirein
Hadamar. 

Dass sich das Konzert „Free as a Bird“ nicht wie angekündigt im Schlosshof, sondern in der Stadthalle abspielte, bedauerten einige Gäste, schließlich ist die Atmosphäre im Innenhof des Schlosses eine ganz besondere. Doch es ließ sich nicht ändern. „Das Wetter ist einfach zu unbeständig“, erklärte Thomas Laux, der Vorsitzende der Kulturvereinigung, und wünschte den Gästen einen schönen Abend mit Walter Born und befreundeten Musikern aus der Region und darüber hinaus.

Diesen hatten die Zuhörer auch, daran konnte auch die Ortsänderung nichts ändern. Walter Born und die restlichen Musiker holten in wunderbarer Weise bekannte Hits der Beatles in die Stadthalle. Diese waren jedoch nicht in der Form zu hören, wie sie den meisten bekannt ist und vor dem Beginn des Programms aus dem Lautsprecher kam, sondern in einer von Walter Born arrangierten Version im Stil klassischen New Yorker Jazzmusik.

Und das kam an: Das Publikum in der voll besetzten Stadthalle war begeistert, klatschte kräftig und würdigte die Musiker nach beeindruckenden Solos auch mitten in den Songs mit Applaus für ihre Leistung. Ob Can’t Buy Me Love, When I’m 64, Yesterday oder auch der namengebende Titel des Konzerts, Free as a Bird – sie alle waren auch nach der Bearbeitung durch Walter Born klar zu erkennen, aber trugen deutlich die Handschrift der Musiker aus der Region, mehrheitlich Absolventen der Fürst-Johann-Ludwig-Schule oder des Landesmusikgymnasiums in Montabaur. Mit Bass, Trompete, Saxofon, Gitarre und weiteren Instrumenten hauchten sie Songs der Beatles und auch anderer Musik-Größen neues Leben ein. Erfrischend anders, unkonventionell und voller Leichtigkeit waren die neu arrangierten „born’schen“ Werke, bei denen die Beatles auch auf Größen der Clubs an der New Yorker 52nd Street wie Charlie Parker und Miles Davis trafen.

„Die Resonanz ist sehr gut gewesen“, charakterisiertet Thomas Laux von der Kulturvereinigung das Feedback der Gäste zum Konzert, von dem er auch selbst sehr angetan war. Mit Leidenschaft waren die Musiker am Werk. Adrian Herkenroth (Schlagzeug), Andreas Manns (Bass), Marvin Frey (Trompete), Thilo Willach (Saxofon), der für Sarah Buchholz einsprang, und Dieter Kociemba (Gitarre) im Einsatz statt des angekündigten Nicolas Schumacher, beeindruckten die Gäste tief. Und natürlich bereitet auch Walter Born, der nicht nur seine Einsatz in den Interpretationen zeigte, sondern auch als Sänger und Pianist agierte, mit seiner Liebe zur Musik Freude.

Dass es gerade die Beatles waren, denen er sich intensiv gewidmet hat, begründete er mit seiner Jugendzeit. „Damals habe ich die Songs hoch- und runter gehört“, sagt Born. Alle Werke, die an diesem Abend durch die Stadthalle klangen, waren Premieren. Denn Walter Born hat sie eigens für den Auftritt arrangiert. Allerdings wird es nicht bei dieser einen Aufführung bleiben. Die „neuen“ Beatles-Lieder werden am Freitag, 24. Oktober, im Alten Eishaus in Limburg noch einmal präsentiert.

Weitere Informationen über kommende Veranstaltungen und die Kulturvereinigung selbst sind auf der neuen Website des Vereins www.kulturvereinigung-hadamar.de abrufbar.

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