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Spektakuläre Aufnahme: Wetterballon landet in Beselich

Foto: Privat
Beselich-Obertiefenbach.  Einen ungewöhnlichen Blick auf Beselich-Obertiefenbach bietet diese Aufnahme. Fotografiert von einer Kamera, die zu einem Wetterballon gehört. Den hatten rund 30 Schüler eines Gymnasiums in Hürth (bei Köln) in die Stratosphäre geschickt, um Wetterdaten zu sammeln. Mit einem Fallschirm, an dem zwei Kameras befestigt waren und zwei Lego-Figuren (der weiße Astronaut hält eine Flagge mit dem Logo der Schule in der Hand) landeten die Geräte unversehrt auf dem Wertstoffhof in Obertiefenbach. Dort holten ihn fünf Lehrer des Ernst-Mach-Gymnasiums ab, die die Hoffnung, die Kameras zu bergen, schon fast aufgegeben hatten. Den Landeplatz hatten sie mit GPS-Daten gefunden, die an ihre Smartphones geschickt wurden.

Dass der Ballon in einer geschätzten Höhe von 30  Kilometern platzte, war so geplant. Mit dem Fallschirm sollten die Kameras schon nach wenigen Stunden im Westerwald landen. Aufgrund der Windrichtung gingen die Lehrer und Schüler des Gymnasiums, ein Informatik-LK der Klasse 11 und eine Mathe-Physik- und Informatik-Klasse 9, von einem Landeplatz bei Neuwied aus, berichtet Physiklehrer Gregor Evers. Der Wind war aber offenbar stärker als gedacht und so trieb der Fallschirm bis nach Beselich.

„Wir sind ohne Kontakt mit den Geräten auf der A 3 in Richtung Frankfurt gefahren“, sagt Evers. „Als auch zwischendurch kein Signal kam, dachten wir schon, wir hätten den Kontakt verloren, aber dann kam eine SMS mit den Geodaten“ – die nach Beselich führte.

Der Fallschirm war dort auf einer Müllbox gelandet. Raphael Graumann (41), Mitarbeiter des Wertstoffhofs, entdeckte die an einem Styroporblock befestigten Kameras, konnte sich darauf aber keinen Reim machen. Eine Stunde später tauchten die Lehrer auf.

(dick)
 
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