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Flüchtlinge in Limburg: Willkommenskultur im Nordkreis

Unzählige Helfer engagieren sich in den Kommunen im Norden des Altkreises Limburg für Flüchtlinge.
Sie wollen dazu gehören: Deshalb lernen die Flüchtlinge in der Hadamarer IB-Begegnungsstätte besonders eifrig Deutsch.	Foto: Thies Sie wollen dazu gehören: Deshalb lernen die Flüchtlinge in der Hadamarer IB-Begegnungsstätte besonders eifrig Deutsch. Foto: Thies
Nordkreis. 

Es ist ein Kommen und Gehen in den Flüchtlingsunterkünften. Menschen müssen in ihre Herkunftsländer zurück, dafür rücken andere nach. Eine große Welle der Hilfsbereitschaft symbolisiert, dass große Teile der Bevölkerung eine Willkommenskultur aufbauen wollen.

An vielen Stellen entwickeln deutsche (Alt-) Bürger Eigeninitiative und unterstützen die neuen Nachbarn ohne großes Aufheben. Die Volkshochschule bietet Sprachkurse an. Eine vernünftige Kommunikation wird allgemein als Grundlage einer Integration gesehen. Schulen leisten Integrationsarbeit. Feuerwehren und Sportvereine laden die Neuankömmlinge ein und sehen in den Zugezogenen sogar eine Chance, die gelichteten Reihen aufzufüllen.

Weil immer weniger Kinder geboren werden und immer mehr junge Erwachsene irgendwo in Deutschland studieren, um dann nachher in einer Großstadt eine eigene Existenz aufzubauen, sinken die Einwohnerzahlen in den meisten Ortsteilen. Neue Nachbarn zu gewinnen und zu integrieren, rettet somit auch wichtige Strukturen in den Dörfern.

In den meisten Initiativen sind die christlichen Kirchengemeinden federführend. Dornburg richtet eine halbe Stelle ein, um die Arbeit der Ehrenamtlichen besser zu koordinieren. Denn die hauptamtlichen Kräfte des Kreises Limburg-Weilburg können nur die gesetzlich festgeschriebene Betreuung leisten, aber keinen Beitrag zur Integration.

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108 Flüchtlinge in Waldbrunn

108 Flüchtlinge leben in Waldbrunn (Stand Ende Dezember). In Fussingen gibt es Privatinitiativen um die Unterkünfte herum, ein Arbeitskreis bildet sich gerade.

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196 Flüchtlinge in Hadamar

196 Flüchtlinge leben in Hadamar, davon sind 21 minderjährige Flüchtlinge beim Internationalen Bund untergebracht. Ein Arbeitsausschuss „Runder Tisch Willkommenskultur“ entwickelt Initiativen und bündelt Kräfte.

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82 Flüchtlinge in Elz

82 Flüchtlinge leben in Elz. Ein ökumenischer Arbeitskreis besteht seit Februar 2014. Es gibt eine organisierte Ausgabe von Fahrrädern und inzwischen eine Fahrradwerkstatt im Jugendheim. Ehrenamtliche bieten Deutschkurse an.

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48 Flüchtlinge in Elbtal

48 Flüchtlinge leben in Elbtal. Es gibt derzeit 56 Plätze. Katholische Gemeinde, Zivilgemeinde und Caritas hatten sich Anfang 2015 zusammengesetzt, um eine Willkommenskultur zu entwickeln. Es gab mehrere Begrüßungscafés.

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211 Flüchtlinge in Dornburg

211 Flüchtlinge leben in Dornburg. In jedem Ortsteil mit Flüchtlingsunterkünften gibt es eigene Initiativen, die sich versuchen, miteinander zu vernetzen.

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