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Zauberhafte Atmosphäre

Von Ein Adventskonzert der besonderen Güte steigerte in der Flachter Kirche die Vorweihnachtsfreude. Herausragende Chöre der Region und eine Harfenistin verzauberten die Zuhörer.
TonArt Netzbach entführte die Besucher unter anderem ins „Winter Wonderland“. 	Fotos: Kahl Bilder > TonArt Netzbach entführte die Besucher unter anderem ins „Winter Wonderland“. Fotos: Kahl
Flacht. 

Es fällt unheimlich schwer, zwei ganz besondere Momente während des vom MGV Niederneisen in der Flachter Kirche veranstalteten Adventskonzertes in Worte zu kleiden. Als Ann-Caitlin Huthmacher auf ihrer Harfe die beiden Lieder „Leise rieselt der Schnee“ und „Stille Nacht“ anstimmte und alle Sängerinnen und Sänger der fünf mitwirkenden Chöre sowie alle Konzertbesucher die Stücke mitsangen, waren dies zwei Erlebnisse, die wohl allen Beteiligten wohlige Schauer über den Rücken schickten.

Nur noch Stehplätze

Bekannte Stücke wie „Maria durch ein Dornwald ging“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“ sowie die beiden vorgenannten Lieder fehlten im sorgsam zusammengestellten Programm ebenso wenig wie das beliebte „Go tell it to the mountain“ in einem Satz von Ralf Grössler oder „Winter Wonderland“ von Andy Beck.. Doch auch Besonderheiten wie Beethovens „Hymne an die Macht“ oder „Gaudete“ von Piae Cantiones hielten die auftretenden Chöre beim Adventskonzert für die Besucher bereit. Neben den Sängerinnen und Sänger der beiden gastgebenden Chöre aus Niederneisen, dem Männergesangverein und dem Chor „Aarlegro“, waren auch der Männerchor „Germania“ aus Freiendiez, der Chor „TonArt“ aus Netzbach und der Kammerchor „Bene Cantare“ angetreten, die Ohren all der Besucher zu verzaubern. Und die waren sehr zur Freude der Veranstalter in großer Zahl erschienen. Zuspätkommende mussten mit Stehplätzen vorliebnehmen. Es sollte ein stimmungsvoller zweiter Adventsnachmittag „zwischen Kaffee und TV-Abend“ werden. Damit es eine richtig runde Sache wurde, komplettierte Ann-Caitlin Huthmacher, die seit ihrem zehnten Lebensjahr Harfe spielt, bereits während ihrer schulischen Ausbildung am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz Konzerte gab und als Harfenlehrerin tätig ist, die auftretenden singenden Protagonisten mit ihrem meisterhaften Spiel auf der Harfe.

Es wurde ein Wunschkonzert, so geplant und so gesungen, ein Ohrenschmaus, ein Nachmittag voll verzückender Klänge. Es wurde ein Weihnachtskonzert, das zwischen den leisen, sanften, manchmal auch melancholischen Tönen des Jahresausklangs und den lauten, jubilierenden, den triumphierenden Noten des Neuanfangs einen Bogen spannte, mit dem verbindenden Element des Weihnachtsereignisses. Die hohe gesangliche Qualität aller auftretenden Chöre tat übriges. Besonders schön war das visuelle Element, das die Gastgeber geschaffen hatten. Das Gotteshaus wurde in einer einzigartigen, bunten Weise illuminiert. Kanzel, Altarraum, Orgel und Kirchenfenster wurden in blaues, rotes, gelbes, grünes und orangefarbenes Licht getaucht, und die Kirchendecke war überzogen mit einem Sternenhimmel.

Jauch kann warten

Bevor die Besucher im Anschluss an das Musikprogramm außerhalb der Kirche unter der Luther-Linde mit heißem Glühwein und Punsch bewirtet wurden, honorierten sie alle Sängerinnen und Sänger mit langanhaltendem Applaus. Beim gemütlichen Beisammensein fiel es einigen Besuchern schwer, sich auf den Weg nach Hause zu begeben. „Der Günter Jauch kann warten“, äußerte eine Besucherin. Ganz am Ende konnten dann alle mit der Gewissheit nach Hause gehen, bestens eingestimmt auf die Weihnachtszeit zu sein.

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