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Mattesplatz: Zu viel Verkehr im Ort

Von Der Ortsbeirat Steeden möchte den zentralen Mattesplatz attraktiver gestalten. Und auch die Verkehrssituation in der Steedener Hauptstraße ist für den Ortsvorsteher ein Thema, bei dem er am Ball bleiben will.
Ortsvorsteher Hans-Karl Trog will den Steedener Mattesplatz umgestalten. Ortsvorsteher Hans-Karl Trog will den Steedener Mattesplatz umgestalten.
Steeden. 

Der Steedener Ortsvorsteher Hans-Karl Trog (SPD) möchte in den kommenden Jahren unbedingt die für die Bürger schlechte Verkehrssituation in der Hauptstraße verbessern. Er sagt, die Teilortsumgehung Dehrn habe die Lage in Steeden eher noch verschlimmert. Der Ortsvorsteher berichtet, dass viele Laster bei Dehrn von der B 49 abfahren und dann über Steeden und andere Dörfer Richtung Idstein weiterfahren würden, um Mautgebühren einzusparen. Deshalb erwartet der Ortsvorsteher, dass auf der Landesstraße künftig nur noch Zulieferverkehr für Steeden zugelassen wird. Denn dass der auch Steeden entlastende zweite Teil der Dehrner Ortsumgehung mit Anbindung an Lindenholzhausen in den nächsten Jahren kommt, hält er trotz aller Bemühungen des Dehrner Ortsbeirates für sehr unwahrscheinlich.

„Aber es kann nicht länger sein, dass Fremde mit schweren Fahrzeugen hier unsere Steedener Ortsdurchfahrt kaputtmachen und für Lärm und Staub sorgen“, sagt Trog deutlich. Der Ortsvorsteher ärgert sich, dass der Verkehr die Lebensqualität der Anwohner an der Steedener Hauptstraße deutlich verschlechtere. Und die sollten am Ende, wenn die Straße wegen der Überlastung erneuert werden muss, auch noch Anliegergebühren zahlen.

Trog wäre, um Steeden für Durchgangsverkehr unattraktiver zu machen, ebenfalls dafür, die Ortsdurchfahrt komplett zur Tempo-30-Zone zu machen. Viele Autofahrer seien trotz des Blitzers viel zu schnell im Dorf unterwegs, weiß er. Darum fordert er auch nach wie vor den von Hessen Mobil abgelehnten Fußgängerüberweg an der Ecke Bachstraße. Hier sei letztens erst ein Fußgänger angefahren und verletzt worden, erzählt Trog. Deshalb sei es Zeit, das Thema wieder neu aufzurollen. Denn bei einer Verkehrszählung des Ortsbeirates seien die für einen Überweg nötigen Fußgängerzahlen erreicht worden. Als Hessen Mobil dann außerhalb der Schulzeit noch einmal auf eigene Faust gezählt habe, seien die Zahlen dann aber zu niedrig gewesen. Trog kann die negative Entscheidung der Behörde nicht verstehen, da ja damals die Stadt Runkel sogar die Kostenübernahme angeboten habe.

1200-Jahr-Feier

Ein weiteres Thema des Ortsbeirates sind die bald startenden Planungen für die 1200-Jahr-Feier des Ortes im Jahr 2021. „Wahrscheinlich werden wir aber nicht wie beim letzten Ortsjubiläum das ganze Jahr über Veranstaltungen machen“, sagt Trog. Voraussichtlich würden die Feierlichkeiten auf ein Wochenende oder eine Woche konzentriert, weil es für das Organisationsteam sonst zuviel Arbeit wird.

Vorher soll noch der Mattesplatz umgestaltet werden. Der Ortsvorsteher freut sich, dass ein Fachmann gefunden worden ist, der die Planung aus Ortsverbundenheit für den Ortsbeirat kostenlos mache. Parkplätze auf dem Platz sollten, wie der SPD-Politiker sagt, erhalten bleiben. Jedoch sollen sie in Zukunft effektiver angeordnet werden, damit sie nicht zuviel Platz verbrauchen. Einige der Stellplätze sollen für Gottesdienstbesucher der nahen evangelischen Kirche freigehalten werden.

Schlaglöcher sollen weg

Auch das Thema Grünflächen müsse, so Trog weiter, besser gelöst werden, weil die aktuell dort wachsenden Sträucher schlecht zu pflegen sind. Sonst seien dem Planer keine Vorgaben gemacht worden. Außer natürlich der, dass die Zufahrt zum Feuerwehrhaus frei bleiben muss. Das Gebäude kann nach der Einrichtung einer von der Fahrzeughalle abgetrennten Umkleide erst einmal weiter genutzt werden.

Da die Zustände dort aber weiter beengt und die Aktivenzahlen in Steeden nicht optimal seien, geht Trog sowieso davon aus, das irgendwann ein Gemeinschaftsfeuerwehrhaus für Dehrn und Steeden kommen werde. Derzeit sei die Stadt aber noch mit dem Projekt „Gemeinschaftsfeuerwehrhaus Hofen/Eschenau“ beschäftigt.

Was Ortsvorsteher Trog bei der Stadt ebenfalls noch durchsetzen will, ist, dass die teilweise tiefen Schlaglöcher in den Steedener Seitenstraßen baldmöglichst beseitigt werden.

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