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Gymnasium: Zwei verdiente Lehrer verlassen das Philippinum

Elisabeth Hilt und Winfried Lange sind aus dem Kollegium des Gymnasiums Philippinum Weilburg ausgeschieden. Sie wurden in der Aula der Schule in den Ruhestand verabschiedet.
Anke Hartmann vom Personalrat mit der ausgeschiedenen Studienleiterin Elisabeth Hilt. Bilder > Anke Hartmann vom Personalrat mit der ausgeschiedenen Studienleiterin Elisabeth Hilt.
Weilburg. 

„Dieser Moment ist etwas Besonderes für mich, denn erstmals darf ich zwei Mitgliedern der Schulleitung die offizielle Entlassungsurkunde aus dem Hessischen Staatsdienst überreichen“, sagte Schulleiter Stefan Ketter, als er Studiendirektorin Elisabeth Hilt (Biologie, Chemie) und Studiendirektor Winfried Lange (Deutsch, Geschichte, Politik und Wirtschaft) in den Ruhestand verabschiedete. Er hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der nun ehemaligen Oberstufenleiterin und dem bisherigen Leiter des Fachbereichs II hervor.

„Hohe Anerkennung“

Er habe einen wesentlichen Beitrag zur Professionalisierung der Beratungsstrukturen an der Schule geleistet, die Evaluation des pädagogischen Konzepts „STEP“ begleitet und auch die Arbeit an den Fachcurricula unter Berücksichtigung der Bildungsstandards vorangetrieben. „Winfried Lange hat sich darüberhinaus besondere Verdienste bei der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit drohendem Schulversagen erworben“, betonte der Direktor und drückte sein Bedauern über den „Verlust eines kompetenten Ratgebers und Zuhörers im Schulleitungsteam“ aus.

In Richtung Elisabeth Hilt sagte Ketter: „Ich kenne Sie schon aus meiner Zeit als Schüler am Philippinum. Bereits damals eilte Ihnen der Ruf voraus, eine gute Lehrerin zu sein.“ Als Studienleiterin habe sie die Abiturprüfungen stets vorbildlich organisiert und sich durch ihre ausgeprägte Beratungstätigkeit bei den Schülerinnen und Schülern hohe Anerkennung erworben. Trotz der Konkurrenzsituation bei der Bewerbung um die vor einigen Jahren zu besetzende Stelle der Fachbereichsleitung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld und der Tatsache, dass er bald darauf als Schulleiter sogar ihr Dienstvorgesetzter geworden sei, habe sich schon bald ein von Anerkennung und gegenseitigem Respekt geprägtes kollegiales Miteinander entwickelt, wie Stefan Ketter feststellte.

„Die Schule war für mich Lebensraum. Ich würde es jederzeit wieder tun“, stellte Elisabeth Hilt in ihrer Abschiedsrede mit ein wenig Wehmut fest. Besonders in ihrer Funktion als Studienleiterin habe sie im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern viele aufregende und bewegende Momente erlebt, sagte sie.

(red)

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