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Kreisjugendring: Dank Sport fit für die Demokratie

Der Kreisjugendring wurde im September 1977 gegründet und 1984 zum eingetragenen Verein. Die Sportjugend Hessen ist einer der zehn Mitgliedsverbände. Wir beleuchten die Arbeit der Verbandsmitglieder in einer kleinen Serie. Heute schildern Hans Böhl, der Vorsitzende des Sportkreises Main- Taunus, Carolin Klopfstock vom Reit- und Fahrverein Kriftel sowie Manuel Odey, im Turnverein TV 1886 Okriftel, die Vorteile des Zusammenschlusses.
Ziehen gemeinsam an einem Strang: Kathrin Zimmermann (links) und Hans Böhl (Mitte) vom Sportkreis Main-Taunus mit Manuel Odey (TV 1886 Okriftel) und Carolin Klopfstock (Reit- und Fahrverein Kriftel). Ziehen gemeinsam an einem Strang: Kathrin Zimmermann (links) und Hans Böhl (Mitte) vom Sportkreis Main-Taunus mit Manuel Odey (TV 1886 Okriftel) und Carolin Klopfstock (Reit- und Fahrverein Kriftel).
Main-Taunus. 

„Die Arbeit des Kreisjugendrings lebt von der bunten Mischung der Mitgliedsverbände. Sie sind verschieden groß und haben eine breite Themenpalette“, erklärt Hans Böhl, der den Vorsitz des Sportkreises Main-Taunus innehat. Und seine Stimme hat Gewicht: Die Sportjugend Hessen ist mit 830 000 Mitgliedern schließlich der größte Jugendverband Hessens. Mit Zuwendungen im Bereich Sportjugend sind auch der Reit- und Fahrverein Kriftel sowie der Turnverein Okriftel unterstützt worden. Beide Sportvereine engagieren sich in der Jugendarbeit – auch dank der Zuschüsse und Programme, die der Kreisjugendring auf der Grundlage von Richtlinien beim Main-Taunus-Kreis beantragt.

Gemeinschaft stärken

„Seit einiger Zeit nutzen wir das Pilotprojekt ,DemoS! – Sport stärkt Demokratie’ und haben uns hierfür als Modellverein zur Verfügung gestellt“, erklärt Carolin Klopfstock. Das Projekt wird vom Kreisjugendring unterstützt. Ziele sind die demokratische Teilhabe sowie Mitsprache-, Kommunikations- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen im Sport. Das Programm möchte den Vereinen das Handwerkszeug zur Verfügung stellen. „Mit Hilfe von ,DemoS!’ wollen wir die Kinder und Jugendlichen der unterschiedlichen Reitsportarten zusammenbringen, deren Kommunikation fördern und Gemeinschaft stärken“, erklärt Klopfstock.

Dies sei gerade im Reitsport nicht immer einfach, da Reiter und Pferd eine Einheit bildeten und dieser Sport nicht mit den klassischen Mannschaftssportarten vergleichbar sei. Deshalb freut sich der Reit- und Fahrverein sehr, durch die Mitgliedschaft im Kreisjugendring Unterstützung zu erhalten. Viele Anregungen hätte der Verein bereits erhalten. So könne man sich beispielsweise auch gemeinsame Freizeitaktivitäten oder Ausflüge mit verschiedenen Reitergruppen vorstellen.

Das soziale Miteinander zu fördern, ist ein wichtiges Ziel des Kreisjugendrings. Für Manuel Odey ist das eine Selbstverständlichkeit. Seit seiner Kindheit ist er im Turnverein Okriftel und hatte bereits als kleiner Steppke Spaß am Miteinander in der Gruppe. Bereits früh entschied er sich, den Verein auch durch aktive Mithilfe zu unterstützen, und initiierte mit ein paar anderen Jungs die „Tuesday Night Sports“. „Wir öffneten immer dienstags abends die Turnhalle und luden alle Kids zum Fuß-, Handball oder Krafttraining ein“, erklärt der mittlerweile 33-Jährige. „Mitglieder und Nichtmitglieder kamen zusammen und man lernte sich kennen.“ Auch kann er sich gut an das Programm „Die fitten Jungs“ erinnern. „Wir trainierten da die Kids, die nach dem Kinderturnen noch nicht genau wussten, in welche Sportart sie intensiver einsteigen wollten.“ So wurden die Kleinen in Sachen Breitensport gefördert und an den Verein gebunden. Mittlerweile sei der Termin auf samstags verlegt und würde auch besonders gern von jungen Flüchtlingen zur Integration in das Gemeindeleben genutzt. Auch hierfür steht der Kreisjugendring. Hans Böhl erklärt: „Wir freuen uns über jeden Sportler. Integration ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.“ Gerade im Sport könne Toleranz und Kulturoffenheit gelebt werden. Es sei spannend, sich kulturell auszutauschen und gleichzeitig sportlich zu messen.

Deutsche Meisterschaften

Dies kann auch Manuel Odey bestätigen. Mittlerweile ist er Abteilungsleiter des Bereichs Leichtathletik, hat seine B-Trainerlizenz in der Tasche und arbeitet auf den A-Trainer hin. Die Gruppen, die er trainiert, bestehen aus zehn bis 13 Jugendlichen. Die Gruppe trifft sich zwei- bis viermal pro Woche. Die Besten von ihnen hat Manuel Odey schon zu den deutschen Meisterschaften gebracht. Solche Fahrten und die Förderung junger Leistungssportler entsprechend ihren Fähigkeiten sind durch die Existenz des Kreisjugendrings vereinfacht worden.

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Steckbrief:

Name: Sportkreisjugend des Sportkreises Main-Taunus e.V. Aufgabe: Die Sportkreisjugend

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