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Kein Stein bleibt auf dem andern

Von Die große Straßenbahn-Baustelle zwischen Nied und Höchst hat begonnen. Von Höchst aus läuft der Verkehr; aus Nied kommend ist die Beschilderung für Ortsfremde allerdings nicht optimal.
Große Asphalt-Platten sind bereits gestern Vormittag aus dem Straßenbelag herausgebrochen worden. Bilder > Foto: Maik Reuß Große Asphalt-Platten sind bereits gestern Vormittag aus dem Straßenbelag herausgebrochen worden.
Höchst/Nied. 

Derzeit ist es recht ungemütlich beim Biertrinken vor dem Kiosk an der Tillystraße: Es ist laut, und es staubt. Dafür gibt es reichlich zu sehen: Die Durstigen am Kiosk haben quasi die Logenplätze, wenn es darum geht, den Bauarbeitern an der Gleisstrecke zwischen der Niddabrücke und der Bolongarostraße beim Arbeiten zuzuschauen. Seit gestern früh geht es tüchtig rund auf der Baustelle, die bis zum Ende der Sommerferien am Sonntag, 13. August, abgeschlossen sein soll.

Zum Teil 30 Jahre alte Schienen werden im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) ersetzt. Für zwei Wochen ist deshalb Höchst von der Straßenbahn abgehängt: Die Züge aus der Innenstadt machen auf der Wendeschleife an der Kreuzung Nied Kirche kehrt; für die Passagiere zur Endhaltestelle an der Zuckschwerdtstraße ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Schlechte Beschilderung

Auch die Autofahrer müssen sich umstellen: Aus dem Nieder Kirchweg oder von Frankfurt kommend ist die Mainzer Landstraße ab Nied Kirche nur für Anlieger und nur bis zum China-Restaurant „Goldener Wok“ offen; trotzdem stand gestern früh als erstes ein Sattelzug mit Aschaffenburger Kennzeichen in der Sackgasse. Das dürfte aber auch daran liegen, dass auf dem Nieder Kirchweg die Richtungsangaben auf den großen gelben Hinweistafeln nicht überklebt sind: Wer von der Schwanheimer Brücke kommt, merkt erst sehr spät, dass der Verkehr umgeleitet wird, und wegen des Einfädelns vor der Kreuzung staut sich der Verkehr auf dem Nieder Kirchweg zurück.

Auf der Mainzer Landstraße in Richtung Innenstadt gab es nur kurzzeitige Verzögerungen, wenn die schweren Baumaschinen rangieren mussten. Viele Autofahrer, die sonst vor dem Kiosk in Richtung der Oeserstraße abbiegen, mussten allerdings den Umweg über Nied Kirche und durch Alt-Nied nehmen.

Der Termin wird gehalten

Derzeit sind bis zu 50 Arbeiter damit beschäftigt, Gleise, Asphalt und Pflastersteine herauszureißen. Weiter gehen wird es mit dem Boden und Schotter-Aushub, denn die Strecke wird „von Grund auf neu aufgebaut“, sagt VGF-Sprecherin Karola Brack. Dann wird neu geteert und der Platz am Kiosk neu gestaltet. Bis die Bahnen wieder rollen, steht noch viel Arbeit an. Aber Karola Brack verspricht: „Am 13. August fahren wir wieder.“

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