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Weltenbummlerin: Ruth Gorgoschs Ritt durch den Wilden Westen

Ruth Gorgosch möchte Gleichgesinnten einen etwas anderen Reiseführer mit auf den Weg geben. Ihr aktuelles Projekt ist „Inselhopping“ auf den Kanaren.
Ruth Gorgosch selbst als Cowgirl Bilder > Ruth Gorgosch selbst als Cowgirl
Liederbach. 

Wer Ruth Gogorsch auf ihrer Filmreise durch den Wilden Westen der USA begleitet, der fühlt sich tatsächlich zurückversetzt in die Zeiten der glorreichen Filme von John Wayne und Co. Denn die Liederbacherin macht nicht nur Station in bekannten Städten wie Las Vegas und San Francisco oder sehenswerten Parks wie Grand Canyon, Yellowstone und Monument Valley. Nein, sie schaut sich auch im Wildwest-Städtchen Jackson Hole oder im Buffalo Bill Center of the West um. Den Cowboys und Indianern nachspüren – das geht jetzt vor der Haustür: Am Freitag, 18. Mai, zeigt sie ihre Bilder- und Videoshow „Reise in den Wilden Westen Amerikas“ um 19.30 Uhr in der Liederbachhalle. Der Eintritt ist frei. Sie ist dort auf Einladung des deutsch-polnischen Stammtischs im Freundeskreis Europäische Partnerschaften (FEP). In diesem Verein ist sie schon lange Mitglied.

Ruth Gorgosch kennt aber nicht nur den Wilden Westen. Sie hat als Weltenbummlerin weit mehr erlebt. Und längst ist ihre Passion nicht nur das Reisen: Sie möchte auch andere Interessenten dorthin „mitnehmen“. Zehn E-Books hat sie bereits gestaltet. Eine Freundin habe sie animiert. Doch erst als sie in einem Bericht von durchaus interessanten Möglichkeiten auf dem elektronischen Buchmarkt erfuhr, machte sie ernst. Denn nur hier kann sie mit ihren vielen Fotos und den passenden Geschichten dazu all das erzählen, was ihr wichtig ist. Der „etwas andere Reiseführer“ – so ließen sich ihre Werke bezeichnen. „Leute, die dorthin reisen, können alles Wichtige erfahren.“

Und da gibt es mittlerweile eine bunte Auswahl. Mit der „Reise auf den Spuren der ersten Siedler in Amerika“ fing im April 2013 alles an. Im Dezember folgte die Wild-West-Tour, im Februar 2014 waren die Eindrücke ihrer Brasilien-Reise dran. Daraus hat sie ebenso zwei Bände gemacht wie aus ihrem aktuellen Werk: eine Stippvisite in Marokko. Dazwischen machte Ruth Gorgosch noch Station in Kuba, auf Hawaii, im Süden der USA und in Kanada. Nun ist sie gerade dabei, ihr „Inselhopping“ von den Kanaren in Form zu bringen. Auch hier wollen wieder hunderte Fotos gesichtet, bearbeitet und mit Texten passend kombiniert werden. Einige Monate sei sie damit schon beschäftigt. Und bei den Fahrten habe sie „immer einen Block auf dem Schoß“, betont sie. „Es ist, als ob man mitreist“ oder „Ich hätte große Lust, diese Reise sofort anzutreten“ – solche und andere Kommentare der Leser freuen sie natürlich. Doch könnte Ruth Gorgorsch, die früher bei der Telekom arbeitete und nun im Ruhestand ist, von ihrem Buchverkauf nicht leben. „Aber schöne Urlaube finanzieren“, fügt sie schnell an. So soll es 2019 zum Nordkap gehen. Ihren großen Traum hat sie sich mit einer Hawaii-Reise bereits erfüllt.

Während Ruth Gogorsch stets mit organisierten Reisen unterwegs ist, zieht es ihren Mann Christian lieber ohne feste Gruppe mit dem Motorrad in die Welt hinaus. Beide zusammen engagieren sich im FEP, sind Gastgeber für Freunde aus den Partnerstädten Villebon und Verwood. Viel zu tun hat die Weltenbummlerin, wenn sie in der Heimat ist. Denn bereits vier Bildershows hat sie erstellt und damit einige Auftritte gehabt – etwa im Eschborn K oder beim Volksbildungswerk Ruppertshain. Am 26. Mai ist sie um 20.15 Uhr mit ihrem Kuba-Vortrag im Eschborn K. Stilecht trägt sie bei der Wildwest-Show natürlich auch das karierte Hemd und den Cowboy-Hut.

(wein)

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