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Gespendete Räder für Flüchtlinge: Ein eigener fahrbarer Untersatz

Das Thema Mobilität spielt in der Rüsselsheimer Flüchtlingshilfe eine wichtige Rolle. Ab sofort stehen den Bewohnern der Stadtteilunterkünfte auch 13 Fahrräder und drei Fahrradanhänger zur Verfügung. Ermöglicht wurde dies von der Opel-Bank.
Vor dem Fahrradgeschäft nehmen die Flüchtlinge die Räder und Anhänger in Empfang. Foto: Frank Möllenberg Vor dem Fahrradgeschäft nehmen die Flüchtlinge die Räder und Anhänger in Empfang.
Rüsselsheim. 

„Wir haben eine soziale Verantwortung“, sagt Susanne Gehrling, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Opel-Bank. „Außerdem fördern wir das soziale Engagement unserer Mitarbeiter.“ In diesem Jahr war allen Beteiligten schnell klar, dass eine Spendenaktion zugunsten der Flüchtlingshilfe her musste. Man setzte sich mit der Flüchtlingskoordinatorin Brigitte Herrberger in Verbindung. „Mobilität ist für uns ein großes Thema. Vor allem Fahrräder können da viel bewegen“, bemerkt Herrberger.

Opel und Mobilität – das passt. Über die Koordinationsstelle kam der Kontakt zum Fahrradfachgeschäft Herth zustande. Martina Bosenius, Inhaberin des Familienunternehmens, stellte Fahrräder, Anhänger und weiteres Zubehör wie Helme, Schläuche und Luftpumpen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Vor ihrem Geschäft in der Weinbergstraße wurden die Räder übergeben.

So konnten sich am Montag 13 Flüchtlinge aus den Unterkünften „Am Kirchpfad“, „Flörsheimer Weg“ und in Bauschheim über die Unterstützung freuen und am frühen Abend mit ihren neuen fahrbaren Untersätzen nach Hause radeln. Darüber hinaus brachten die Vertreter der Opel-Bank einen Transporter voller nützlicher Dinge wie Hygieneartikel, Handtücher, Wäsche, aber auch Spielzeug und Einrichtungsgegenständen mit. Diese Sachspenden werden von der Flüchtlingshilfe dorthin verteilt, wo sie benötigt werden.

Im Oktober sind erneut 88 Menschen in Rüsselsheim angekommen. „Wir freuen uns über alle, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten“, sagt Brigitte Herrberger. „Zum Beispiel beim Reparieren kaputter Fahrräder in den Unterkünften.“ Dort sollen zukünftig weitere Fahrrad-Werkstätten eingerichtet werden. Was darüber hinaus konkret benötigt wird, kann auf der Homepage des „Netzwerk Flüchtlingshilfe Rüsselsheim“ (www.netzwerk-fluechtlingshilfe-ruesselsheim.de) eingesehen werden. me

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