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Neue Nachbarn

Rüsselsheim. 

„Flüchtlinge als neue Nachbarn – Herausforderung für die Stadtentwicklung“ ist der Titel der nächsten Veranstaltung der Reihe Politischer Club, zum dem die Friedrich-Ebert-Stiftung für Mittwoch, 27. April, 19 Uhr, in die Stadthalle Rüsselsheim einlädt. Referent ist Dr. Marcus Gwechenberger, Nassauische Heimstätte/NH Projektstadt. Der Rüsselsheimer Stadtrat Nils Kraft (SPD) moderiert.

Kommunen suchen nach Lösungen der menschenwürdigen Unterbringung und angemessenen Versorgung. Es ist davon auszugehen, dass viele der heutigen Flüchtlinge dauerhaft bleiben werden, daher muss langfristig bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Dieser soll aber auch anderen Personengruppen zugute kommen.

Integrierte Stadtentwicklung funktioniere nur dann, wenn die Bedürfnisse aller in den Blick genommen werden und Wohnen für Menschen mit niedrigem Einkommen auch in Metropolregionen wie Frankfurt/Rhein-Main möglich sei, heißt es in der Ankündigung.

Stadtplanung dürfe nicht alleine Aufgabe des öffentlichen Sektors sein. Zivilgesellschaft und Wirtschaft müssten sich aktiv als Partner für die Stadtentwicklungspolitik einsetzen. Diese stärke das Zusammenwachsen, das Kennenlernen und das Verständnis füreinander und vermeide Fehlplanungen. red

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