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. Aktiv in Jury und für Europa

Freuen sich in Heldenbergen mit Marie-Josephine Bachmann (Mitte) über deren Ausbildungserfolge:Stefan Wolek von der FAW gGmbH (links) und Edeka-Marktleiter Johann-Georg Helfrich. Bilder > Freuen sich in Heldenbergen mit Marie-Josephine Bachmann (Mitte) über deren Ausbildungserfolge:Stefan Wolek von der FAW gGmbH (links) und Edeka-Marktleiter Johann-Georg Helfrich.

Bad Vilbel hat seit kurzem eine JungeMedienJury. Sie trifft sich auf Initiative von Kulturamtsleiter Claus-Günther Kunzmann regelmäßig, um sich über neue Bücher, Filme und andere Medien auszutauschen – und sie zu bewerten. Quasi als Orientierungshilfe für andere Nutzer der Stadtbibliothek. Jetzt warf eine Gruppe aus 35 Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen eines anderen Mediums und besuchte Radio FFH. Im Funkhaus begrüßte Programmdirektor und Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth sie. Unterstützt durch die Mitarbeiterin Sandy Stier sammelten die Jugendlichen spannende Fakten sammeln, stellten Fragen und warfen ganz „nebenbei“ noch einen Blick in Studios, in denen live eine Sendung gemacht wurde.

FFH-Mitarbeiter Tom Müller erklärte unter anderem wie Planung und Ablauf einer Radiosendung funktionieren. Ein toller Besuch bei einem tollen Gastgeber, die Jurys waren begeistert und auch die ein oder andere Frage nach einem Praktikumsplatz wurde gestellt. Geplant ist auch ein Besuch bei der Frankfurter Neuen Presse. Denn auch Bad Vilbels größte Lokalzeitung unterstützt die JungeMedienJury.

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Auch an der Weidigschule in Butzbach waren junge Leute engagiert bei der Sache. Dort fand anlässlich der bundesweiten Europawoche eine Veranstaltung des Hessischen Landtags statt, bei der dessen Präsident Norbert Kartmann (CDU) mit der Generalkonsulin der Republik Frankreich, Sophie Laszlo , und dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik, Imrich Donath , mit Schülern der Oberstufe über Europa diskutierte.

„Was bedeutet Europa für die Bürger?“ und „Wie sieht die Zukunft Europas aus?“ – mit diesen Fragen hatten sich die Schüler intensiv im Unterricht beschäftigt. Europa würden viele in erster Linie damit verbinden, dass sie frei reisen und im Urlaub mit einer einheitlichen Währung zahlen könnten. Deswegen sei es wichtig, schon in den Schulen auf die Bedeutung Europas für die Menschen und Deutschland hinzuweisen, so Kartmann.

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Der Edeka-Markt im Nidderauer Stadtteil Heldenbergen bildet seit vielen Jahren Verkäufer aus. Bei Marktleiter Johann-Georg Helfrich absolvierte auch Marie-Josephine Bachmann ein schulbegleitendes Praktikum im Verkauf. Helfrich merkte schnell, dass seine Praktikantin für den Beruf geeignet ist, aber etwas mehr Unterstützung braucht als andere Azubis.

Daher war er sehr froh, dass die Agentur für Arbeit Hanau der heute 18-Jährigen eine zweijährige Ausbildung zur Fachpraktikerin im Verkauf in kooperativer Form ermöglichte. „Dabei handelt es sich um eine theoriereduzierte Ausbildung, die es auch lernschwachen jungen Menschen erlaubt, einen abgeschlossenen Berufsabschluss zu erhalten“, erklärt Reha-Beraterin Sabine Lange von der Hanauer Arbeitsagentur.

Während der Lehre werden die Azubis im Auftrag der Arbeitsagentur durch die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH sozialpädagogisch betreut. Hier werden Lerninhalte intensiv nachgearbeitet – und für Prüfungen wird extra gelernt. Immer wieder ist Seminarleiterin Julia Posor von der FAW auch bei Edeka vor Ort, um mit allen an der Ausbildung Beteiligten einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu erreichen.

Mittlerweile arbeitet Marie-Josephine seit mehr als anderthalb Jahren bei Edeka. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Regalpflege und Qualitätskontrollen bei Molkereiprodukten, im Trockensortiment, Obst und Gemüse und die Leergutannahme. „Sie arbeitet äußerst gewissenhaft und zuverlässig“, freut sich ihr Chef. Und sie hat richtig viel Spaß an der Arbeit.

Auch ihre schulischen Leistungen sind gut. Wenn es so weiter geht, kann Marie-Josephine ihre Fachpraktiker-Ausbildung vielleicht in die Voll-Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel überführen. Am Ende wird sie, wie bisher fast alle Auszubildenden, sicher von Edeka in Nidderau übernommen.

Thomas Schwarz

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