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Naherholung: Niddaterrassen in Karben nehmen Form an

Von Ein neues Naherholungsziel für die Karbener und ihre Besucher wird langsam zur Realität: Hinter dem Bürgerzentrum entstehen derzeit die neuen Niddaterrassen. Eine fiebert der Fertigstellung besonders entgegen.
Noch müssen die Gäste des frisch eingezogenen Restaurants drinnen sitzen. Bilder > Noch müssen die Gäste des frisch eingezogenen Restaurants drinnen sitzen.
Karben. 

Durch die Fenster hindurch fällt der Blick auf die Schotterfläche und die Bauarbeiter. Innen ist ja alles schön, ordentlich und neu im frisch eröffneten Restaurant „Deftig & Fein“ im Karbener Bürgerzentrum. Doch im Hinterhof ist Baustelle. Und zwar richtig Baustelle. „Wird Zeit, dass das fertig wird“, sagt Wirtin Anja Kohler und lächelt. „Unsere Gäste fragen schon. Sie und wir alle freuen uns total auf die Außenbewirtschaftung.“

Wenn der Sommer hoffentlich so richtig loslegt, soll es auch beim derzeit wohl beliebtesten Restaurant der Karbener endlich draußen rundgehen. Und manch einer dürfte sich dann auch kürzere Wartezeiten auf einen Tisch erhoffen.

Ende Mai, spätestens Anfang Juni sollen die Niddaterrassen hinter dem Bürgerzentrum fertig werden. „Dann sind nur noch Restarbeiten übrig“, schätzt Michael Soborka, Tiefbaufachmann aus dem Karbener Rathaus. Annähernd an jedem Wochentag rumpeln derzeit die Baumaschinen durch das Freigelände des öffentlichen Gebäudes. 300 000 Euro werden am Ende verbaut worden sein.

Schon jetzt zeichnet sich deutlich ab, wie es hier in Zukunft aussehen wird. Die Bagger haben eine breite Öffnung in den Niddadamm gefressen. Zwischen Fluss, Niddaradweg und dem Garten des Bürgerzentrums wird es künftig eine breite Öffnung geben. Rasen-Sitzstufen sollen an dieser Stelle die Ausflügler zum Niederlassen im Schatten der Bäume einladen.

Direkt daneben sind bereits die Außenmauern der neuen Bühne zu sehen. Ein Sonnensegel schützt Auftretende vor allzu starker Helligkeit. Die Bühne entsteht genau an jener Stelle, wo es bisher ein Amphitheater gab. Bei Festen oder auch einfach einmal so am Wochenende sollen Musikgruppen oder Chöre hier auftreten können – zur Unterhaltung der Gäste, die sich auf der neuen Terrasse niederlassen. Diese wird vom neuen Bürgerzentrums-Restaurant betrieben.

„Wie ein Schweizer Käse“ habe die Baustelle zwischendurch ausgesehen, räumt Bürgermeister Guido Rahn (CDU) ein. Und erklärt: Kabel für die Elektrik sowie die Leitungen für Wasser und Kanal wurden im Boden verlegt, bevor demnächst gepflastert wird.

Bäume in Szene gesetzt

Zum einen sind die Anschlüsse nötig, damit die Gaststätte im Außenbereich eine Getränketheke betreiben kann. Zum anderen wird es ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept geben. „Zum Beispiel werden die Bäume von unten mit LED-Strahlern angestrahlt “, kündigt der Bürgermeister an. Die Leitungen sind inzwischen unter dem Schotterfundament verschwunden.

Darauf soll in knapp zwei Wochen damit begonnen werden, das Pflaster zu legen. Mit etwas größeren Steinen wird das recht hochwertig wirken – eine Delegation aus Karben war zur Auswahl extra zur Fachfirma in der Nähe von Gießen gereist. Nicht nur vom heutigen Verbindungsweg zwischen Rialto-Brücke und Rathausplatz aus wird die Terrasse zugänglich.

Hier soll, sobald auch die Nidda-Renaturierung im kommenden Jahr erledigt ist, die Fläche über den Weg hinweg zu einem großen Platz gepflastert werden. „Aber erst, wenn hier keine Baustellenlaster mehr fahren“, sagt Bauleiter Soborka. Sonst würden diese das neue Pflaster gleich wieder beschädigen. Schon mit Ende der „großen“ Bauarbeiten an der Terrasse soll der Zugang zum Fluss geöffnet werden. „Der bisherige Zaun kommt dann weg“, erklärt der Fachmann.

Fassade noch hässlich

Aktuell werde dieser noch als Bauzaun genutzt. Das Bürgerzentrum sei dann nicht mehr abgeschirmt, sondern dessen Freiflächen offen. Lediglich auf der Rückseite der Bühne sollten „Gräser und niedriges Buschwerk“ den Durchgang weiterhin unterbinden.

Mit der Öffnung der Terrasse fällt dem Beobachter aber nun eine ganz andere Hässlichkeit auf: Verschiedenfarbig, ausgebessert und heruntergekommen sieht die Fassade an der Rückseite des Bürgerzentrums aus. „2019 werden wir die gesamte Fassade sanieren“, kündigt der Bürgermeister an. Und die Renovierung der rückwärtigen Fassade des Seitenflügels – mit dem Restaurant darin – werde man noch auf dieses Jahr vorziehen. Damit das Neue rundherum gut aussieht.

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