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Kita für Burg-Gräfenrode: Planung für neue Kita läuft im Eiltempo

Von Die Planung für die neue Kita für Burg-Gräfenrode kommt voran. Nun folgt der letzte große Schritt zur Genehmigung. Die Stadt möchte so schnell wie möglich bauen – denn sie will mehr Kinder im Ort betreut wissen.
Heute Spielplatz, künftig Bauplatz: Hier soll die neue  Kita am Bindweidgraben in Burg-Gräfenrode entstehen. Heute Spielplatz, künftig Bauplatz: Hier soll die neue Kita am Bindweidgraben in Burg-Gräfenrode entstehen.
Karben. 

Betroffene und Behörden können sich nun auch ganz offiziell zu den Plänen der Stadt Karben für den Neubau der Kita für Burg-Gräfenrode äußern. Das Stadtparlament hat jüngst den nächsten Verfahrensschritt für das Projekt am Bindweidgraben eingeleitet.

Demnach läuft als nächstes die Offenlage der Pläne, in deren Folge Betroffene ihre Einwände geltend machen können. Mit vielen Einwänden rechnet Heiko Heinzel, der Chef des Fachdienstes Bauen im Rathaus, allerdings nicht.

Denn: Die Stadt hat bereits bei den Betroffenen und Behörden in einem vorgeschalteten Verfahren die Anregungen abgefragt. Diese sind nun in den Entwurf für das Projekt bereits eingearbeitet.

Dabei geht es auch nur um Feinheiten. Beispielsweise habe Stromversorger Ovag die Mindestabstände von 7,50 Meter zu einer über das Gelände führenden Stromleitung eingefordert. Die Lösung der Stadt: Die Leitung wird einfach in den Boden verlegt. Über die Lösung sei „auch die Ovag froh“, sagt Heinzel.

Zeit sparen

Einen Detailwunsch der CDU-Fraktion noch einzuarbeiten, sagt Bürgermeister Guido Rahn (CDU) ebenfalls zu: „Wir hätten gern das Baufenster für das zusätzliche private Grundstück etwas kleiner gefasst“, erklärt der christdemokratische Stadtverordnete Albrecht Gauterin. Da das Grundstück am Rand des Ortes liege, sei eine zu massive Bebauung dort nicht so schön.

Das Verfahren laufe insgesamt „sehr gestrafft“, betont Fachmann Heinzel. Die Stadt spare Zeit, wo immer es gehe – und habe sogar einen üblichen Verfahrensschritt, der nicht zwingend rechtlich nötig sei, entfallen lassen. Denn: Die Kommune möchte die neue Kita so schnell wie möglich bauen.

24 der einst an die 40 Kindergartenkinder sind aktuell interimsweise im früheren Kindergarten in der Alten Schule im Ortskern untergebracht. Ende Juni vergangenen Jahres hatte der Kreis den Kindergarten in der Oberburg aus Brandschutzgründen geschlossen (wir berichteten).

50 Betreuungsplätze

Sofern die Stadt zügig neu baue, habe der Kreis angekündigt, die temporäre Genehmigung für den Kindergartenbetrieb im Hinterhaus der Alten Schule weiterlaufen zu lassen, erklärt der Bürgermeister. Sobald die Offenlage gelaufen und die Einwände bearbeitet sind, kann das Stadtparlament den Bebauungsplan beschließen. Dann ist der Weg für den Neubau frei. Dieser soll nach dem Willen der Stadt möglichst weiter von der evangelischen Kirche betrieben werden – wenn dies auch der Wunsch der Eltern sei, schränkt Guido Rahn ein.

Die neue Kita soll mit 50 Betreuungsplätzen größer werden als die alte in der Oberburg. Dadurch sollen alle Burg-Gräfenröder Kinder in ihrem Dorf in den Kindergarten gehen können. Davon verspricht sich die Stadt auch eine Entlastung der Kindergärten im benachbarten Groß-Karben.

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