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Banksy-Hommage an Basquiat

Bansky ist das große Phantom der zeitgenössischen Kunstszene. Mit seinen pointierten Graffitti sorgt der im Verborgenen arbeitende Künstler immer wieder für Aufsehen.
Ein neuer Banksy in London: Die Metropolitan Police heißt Basquiat willkommen. Foto: David Mirzoeff Ein neuer Banksy in London: Die Metropolitan Police heißt Basquiat willkommen.
London. 

Der geheimnisvolle britische Street-Art-Künstler Banksy hat seinen 1988 gestorbenen US-Kollegen Jean-Michel Basquiat mit zwei neuen Wandbildern in London geehrt.

Sie tauchten in der Nähe des Kultur- und Konferenzzentrums Barbican Centre auf, in dem in dieser Woche eine Ausstellung zu dem afroamerikanischen Künstler eröffnet wird. Fotos der Wandbilder waren seit Sonntag auch auf dem offiziellen Instagram-Profil Banksys zu sehen.

Eines davon zeigt eine stark abstrahierte menschliche Figur mit erhobenen Händen, die von zwei Polizisten kontrolliert wird, daneben ein Hund. Die Szene ähnelt Basquiats Werk „Boy and Dog in a Johnnypump” von 1982. Als Kommentar zu dem Bild schrieb Banksy: „Porträt von Basquiat, der von der Metropolitan Police willkommen geheißen wird - eine (inoffizielle) Zusammenarbeit mit der neuen Basquiat-Ausstellung.”

Ein anderes Bild zeigt ein Riesenrad, an dem Kronen statt Gondeln befestigt sind, an einem Ticketschalter stehen ein Mann und mehrere Kinder Schlange. „Große neue Basquiat-Ausstellung öffnet im Barbican - ein Ort der normalerweise sehr darauf aus ist, Graffiti von seinen Wänden zu entfernen”, schrieb Banksy.

Banksy ist ein Pseudonym. Der Künstler hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit politischen Botschaften Aufsehen erregt.

(dpa)
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