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Interview mit Anselm Weber: Frankfurts neuer Schauspiel-Intendant: "Nachgeben ist Niederlage"

Am nächsten Donnerstag wird am Frankfurter Schauspiel die erste Spielzeit unter dem neuen Intendanten Anselm Weber eröffnet. Auf dem Spielplan: Shakespeares große Machttragödie "Richard III." - mit Wolfram Koch in der Titelrolle.
Blut fließt in Shakespeares „Richard III.“: Das Stück eröffnet die erste Spielzeit am Frankfurter Schauspiel unter Anselm Weber. Probenszene mit Heiko Raulin (links) und Wolfram Koch (Richard). Bilder > Foto: Arno Declair Blut fließt in Shakespeares „Richard III.“: Das Stück eröffnet die erste Spielzeit am Frankfurter Schauspiel unter Anselm Weber. Probenszene mit Heiko Raulin (links) und Wolfram Koch (Richard).

Für den in München geborenen Anselm Weber (53) ist Frankfurt eigentlich Heimat. Unter Intendant Peter Eschberg war er in den 90er Jahren Hausregisseur am Schauspiel. Unter Elisabeth Schweeger fungierte er als Oberspielleiter am Haus. Es folgte die Intendanz in Essen. Zuletzt leitete er das Schauspiel in Bochum. In Frankfurt hat Weber auch an der Oper inszeniert. Als Nachfolger von Oliver Reese ist Weber mit dieser Spielzeit Intendant und Geschäftsführer an der zentralen Sprechtheaterbühne der Stadt. Mit ihm kommen viele neue Schauspieler. Wenige Wochen vor seinem Amtsantritt wurde eine Studie vorgestellt, die die Kosten einer umfassenden Sanierung der Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz auf rund 800 Millionen Euro veranschlagt. Ebenso teuer käme ein Neubau. Mit Anselm Weber sprach Kulturchef Michael Kluger.

Herr Weber, in einer Woche eröffnen Sie Ihre erste Saison. Wie sind Sie bisher empfangen worden in der Stadt?

ANSELM WEBER: Wir sind sehr warmherzig und offen aufgenommen worden. Was sicher auch damit zu tun hat, dass mich hier viele Mitarbeiter noch kennen.

Sie haben wiederholt am Frankfurter Schauspiel gearbeitet. Hat sich die Stadt in den Jahren sehr verändert?

WEBER: Ja, massiv. Ich habe Anfang der 90er im Bahnhofsviertel gewohnt. Als das Auto damals zum elften Mal aufgebrochen worden war, habe ich es nicht mehr abgeschlossen und einen Zettel reingelegt: Da ist nichts mehr drin! Wenn man am Wochenende am Main spazieren ging, war man fast allein. In den Jahren danach hat sich die Stadt zum Fluss hin geöffnet. Es ist wunderbar, dass die Stadt heute den Fluss als Zentrum begreift. Früher war Frankfurt vor allem für sein protestantisches Arbeitsethos bekannt und als Krankfurt berüchtigt. Heute herrscht ein Lebensgefühl wie in München. Frankfurt ist eine lebenszugewandte, lebensbejahende Stadt geworden.

Bilderstrecke So sieht es in Frankfurts maroden Städtischen Bühnen aus
Die Sanierung der Städtischen Bühnen in Frankfurt könnte knapp 900 Millionen Euro kosten. Wir haben einen Rundgang durch die maroden Gebäude gemacht.Die Sanierung der Städtischen Bühnen in Frankfurt könnte knapp 900 Millionen Euro kosten. Wir haben einen Rundgang durch die maroden Gebäude gemacht.Die Sanierung der Städtischen Bühnen in Frankfurt könnte knapp 900 Millionen Euro kosten. Wir haben einen Rundgang durch die maroden Gebäude gemacht.

Sie waren zuletzt in Bochum, was bedeutet der Wechsel für Sie?

WEBER: Bochum und das Ruhrgebiet sind in einer ganz anderen ökonomischen und sozialen Situation als Frankfurt. Im Ruhrgebiet sieht man überall etwas schrumpfen und verschwinden. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet ist eine Boom-Region. An allen Ecken und Enden entsteht etwas, wird etwas gebaut. Wenn man sich den Lokalteil der Zeitung anschaut, gibt es zwei Themen: Bauland und Schulen. Brachland von verlassenen Industriegebieten gibt es hier nicht.

Sie haben Ihre erste Spielzeit unter das Motto „Wir“ gestellt. Haben Sie schon eine Vorstellung, was dieses „Wir“ in Frankfurt ausmacht?

WEBER: Die Frage nach dem „Wir“ soll nicht bedeuten, dass wir wissen, wie es geht. Wir haben uns in der Vorbereitung gefragt: Was ist für uns das Zentrum dieser Stadt? Für uns ist das historische Zentrum die Paulskirche. Das, was wir an demokratischen Werten in unserer Gesellschaft bis heute errungen haben, begann in der Paulskirche und hat viel mit der Stadt Frankfurt zu tun. Wenn man Fragen nach dem Zustand unserer Gesellschaft, nach dem „Wir“ stellt, muss man sie in Frankfurt stellen. Und es gehört auch zur Tradition Frankfurts, sich zu fragen: Wie wollen wir in Zukunft leben? Und dazu gehört es auch, diese Werte, wenn sie bedroht sind, zu verteidigen, die politische Mitte zu verteidigen – Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Freiheit der Kunst. Man muss nicht weit reisen, um zu sehen, dass die Welt sich in den letzten Monaten dramatisch verändert hat.

Und Sie wollen jetzt im Theater Werte verteidigen?

WEBER: Für mich gibt es da zwei Bereiche: die Universität und das Theater. Dort werden diese Fragen gestellt, dort müssen demokratische Werte auch verteidigt werden.

Manche sagen, Frankfurt sei eine Ansammlung von Parallelwelten: Apfelwein und Istanbul, Banker und Bauern, Bürger und Börsianer, Nafris und Nutten. Und alle leben nebeneinander her. Wo ist das „Wir“? Wie kriegt man das mit Kleist, Lessing und Shakespeare in den Griff?

WEBER: Ich möchte unterscheiden zwischen dem „Wir“ als Gefühl und der Frage, wie wollen „wir“ leben? Frankfurt ist eine sehr offene Stadt. Trotzdem müssen wir diskutieren: Wie viele parallele Welten hält so eine Stadt aus? Ist diese Vielfalt gut, oder wäre es besser, wenn wir einen gemeinsamen Kulturbegriff hätten? Diese Diskussion ist wichtig, aber wir dürfen sie nicht Leuten überlassen, die versuchen, an den politischen Rändern Erfolg zu haben. Wir müssen die Definitionshoheit behalten. Wir sind alle in einem Europa der Freiheit aufgewachsen, aber plötzlich müssen wir darum kämpfen, es zu erhalten. Das hätte sich vor kurzem noch niemand vorstellen können.

Verstehen Sie Theater also wieder als einen politischen Ort, an dem die Fragen der Gegenwart verhandelt werden? Das hätte das Theater gern. Tatsächlich ist seine Relevanz seit den 70er Jahren stetig geschwunden.

WEBER: Natürlich ist das Theater ein politischer Ort. Das ist aber eine große Herausforderung an die Komplexität des Programms. Wir eröffnen die Spielzeit mit Shakespeares „Richard III.“: Wenn Sie ein Stück über den Narzissmus in Politik und Wirtschaft suchen, dann ist es dieses. Als wir vor drei Jahren zu planen anfingen, konnten wir noch gar nicht wissen, wie aktuell es plötzlich wieder ist. Oder der „Woyzeck“ von Büchner: Da finden Sie die heute wieder sehr verbreiteten Gefühle der Ohnmacht, den Konflikt zwischen Arm und Reich. Das sind zwei Stücke aus dem klassischen Kanon. Aber das gehört zur Kernaufgabe eines Theaters: Stücke aus dem Kanon auf den Spielplan zu setzen, die sich an der Gegenwart reiben. Der andere Teil unserer Arbeit besteht darin, mit jungen Autoren und Regisseuren zu arbeiten, die diese Themen aufnehmen. Wir haben etwa eine junge Autorin dabei, die sich angesichts der Hässlichkeit der Welt die Frage nach der Utopie stellt. Wir arbeiten zum Beispiel mit internationalen Regisseuren, die mit der Transsibirischen Eisenbahn reisen und aus ihren Erlebnissen einen Bühnenstoff entwickeln werden. Das Theater ist hier Vermittler, wenn es die Politik schon nicht schafft. Eine andere Regisseurin ist als Kind vor dem Bürgerkrieg aus dem ehemaligen Jugoslawien geflohen. Sie wird ein Stück zum Thema Flucht machen, denn sie weiß, was das heißt. Wir machen ein Stück über Frankfurt nach Anna Seghers’ Roman „Das siebte Kreuz“. Er spielt in Frankfurt. Und wir öffnen das Theater und gehen in die Stadtteile. Wir machen mit Jugendlichen über drei Jahre ein Projekt namens „All Our Futures“, das wird das größte kulturelle Bildungsprojekt in Deutschland. Am Ende soll ein großes Stück über Fragen nach der Identität stehen. In dieser Breite wollen wir den komplexen Ansprüchen der Gegenwart gerecht werden.

Bilderstrecke Theater, Alte Oper, Opernbrand: Historische Bilder Frankfurter Bühnen
Seit einem Jahr wird in Frankfurt über die <a href="http://www.fnp.de/2639731">Zukunft der maroden Städtischen Bühnenanlage</a> diskutiert. Die renommierten Bühnen bedürfen dringend einer Sanierung, soviel scheint klar. Auch von einem Neubau war die Rede - ein Kahlschlag im Zeichen der Kultur? 

<br><br>Wir nehmen das zum Anlass für eine Zeitreise und zeigen historische Aufnahmen von Frankfurts Schauspielhaus vor seiner Zerstörung, Fotos von der Alten Oper nach dem Krieg sowie Bilder vom Opernbrand von 1987.In all seiner Pracht: Diese Aufnahme aus dem Jahr 1929 zeigt das Frankfurter Schauspielhaus mit seiner Jugendstilfassade von 1902, davor das Bismarckdenkmal.1782 eröffnete das erste Schauspielhaus Frankfurts. Das "Comoedienhaus" stand seinerzeit am heutigen Rathenauplatz.

Sie schreiben sich also die Stücke selbst. Gibt es keine Gegenwartsautoren, die das können?

WEBER: Wir haben in Frankfurt die größte Sprechtheaterbühne Deutschlands. Es gibt derzeit wenig Autoren, die überhaupt für eine große Bühne schreiben. Da bleibt dann nicht so viel übrig. Aber gleichzeitig erleben wir eine neue Politisierung der Gesellschaft. Wir werden gerade aus der Behaglichkeit verjagt, die viele Jahre herrschte. Deshalb wird auch das Theater wieder politischer.

Wolfram Koch wird zur Eröffnung den Richard spielen. Das Publikum kennt ihn natürlich von vielen früheren Auftritten in Frankfurt. Inzwischen hat er es zum „Tatort“-Kommissar gebracht. Wie ist es Ihnen gelungen, Koch wieder ans Frankfurter Ensemble zu binden?

WEBER: Wolfram Koch und ich kennen uns schon seit den 90er Jahren, als der frühere Frankfurter Intendant Peter Eschberg noch in Bonn war. Wir haben uns in den ganzen Jahren nie aus den Augen verloren. Das war tatsächlich einer der ersten Anrufe, die ich gemacht habe, als klar war, dass ich nach Frankfurt gehe: Wolfram, wie sieht’s aus?

Wir freuen uns drauf. Was sagen Sie eigentlich jungen Leuten, die Sie fragen, was im Theater spannender ist als ein Computer-Spiel oder eine Netflix-Serie? Am Computer ist Action, da ist Abenteuer, da sind großartige Geschichten, tolle Bilder. Und die alten erhabenen Themen wie Liebe, Tod, Macht und Moral sind auch da. Wer „Game of Thrones“ gesehen hat, braucht der noch Shakespeare?

WEBER: Als Vater erlebt man ja die verschiedenen Adoleszenzen seiner Kinder. Meine Tochter zum Beispiel guckt gar kein Fernsehen mehr, allenfalls im Internet. Die geht für ihr Leben gern ins Theater. Es stellt sich gar nicht die Frage nach einem Entweder-Oder. Das sind einfach unterschiedliche Welten. Es gibt sicher Zeiten, in denen das kollidiert. Da ist Theater dann uncool, weil der Lehrer sagt, da muss man hingehen. Aber das ändert sich auch wieder. Wir müssen uns bemühen, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten, auf vielfältige Art und Weise. Theater heißt nicht, sich in den Stuhl zu setzen und ein Stück anzuschauen, sondern auch, gemeinsam einen Stoff zu entwickeln. Es liegt an uns, ob wir das junge Publikum gewinnen. Im Theater gibt es große Momente: das Live-Gefühl, das Körperliche, das Berührtwerden in der Seele. Empathie ist ein Schlüsselwort heute, weil sie verloren gegangen ist.

Jetzt müssen wir noch übers Bauen reden. Sie waren kaum in Frankfurt, da ging es los mit dem Thema Sanierung. Ist Ihnen da nicht gleich wieder die Lust vergangen?

WEBER: Als sich das Ausmaß dieser Machbarkeitsstudie nach und nach offenbarte, habe ich tief durchgeatmet und gedacht: Das muss jetzt nicht sein. Aber: Probleme müssen gelöst werden. Ich bin jedoch nicht glücklich damit, wie das Thema in der Öffentlichkeit ankam: Diese Zahl für die Kosten zum Beispiel, fast eine Milliarde, beruht ja auf ganz bestimmten Voraussetzungen. Man hat alles berücksichtigt, was anfallen kann. Da waren aber bestimmte Varianten noch gar nicht berechnet. Man hätte sagen müssen: Das ist die eine Variante, es gibt aber auch noch andere. Mit Recht hat die Stadtgesellschaft gesagt: Eine Milliarde? Ihr spinnt. Jetzt sind wir aber in einer Phase, in der die Ratio wieder Einzug erhält. Im Moment werden in einer Arbeitsgruppe der beteiligten Dezernate verschiedene Modelle geprüft. Meine Forderung an die Politik war immer, dass es einen breiten Konsens gibt über das, was hier am Ende gemacht werden soll. Das Thema ist zu komplex für parteitaktische Polemik.

Wie stehen Sie zu dem Standort Willy-Brandt-Platz? Könnten Sie sich einen anderen in der Stadt vorstellen?

WEBER: Ich kenne nur diesen Standort. Seit Anfang der 90er habe ich dort gearbeitet. Es hat lange gebraucht, bis Oper und Schauspiel so zueinander gefunden haben, wie es jetzt ist. Es gibt einen wunderbaren Spirit an diesem Haus. Die Nähe zueinander ist ein großer Gewinn. Wir haben zwei fantastische Bühnen: eine intime Opernbühne und eine großräumige Schauspielbühne, die eine enorme Wirkung entfalten kann, wenn man sie richtig nutzt. Man muss viele gute Gründe finden, um diese Verbindung aufzugeben. Man muss nicht vorsätzlich etwas trennen, was gut funktioniert. Die Idee, dass ein Investor den Standort entwickelt, ist vom Tisch. Die kann sich politisch niemand in dieser Stadt leisten.

Welche Gründe sprächen denn für eine Auflösung des jetzigen Komplexes?

WEBER: Wenn man städtebauliche und ökonomische Gründe hätte, die triftig wären, könnte das eine Lösung sein. Ich will eine solche Diskussion nicht von vornherein behindern. Ich kann ja nicht einfach sagen: Geht nicht, will ich nicht. Dazu kommt, dass wir auch über ein Kinder- und Jugendtheater diskutieren, über das Frankfurt Lab, den Kulturcampus. Da stellt sich schon die Frage nach einem Gesamtkonzept: Wie will die Stadt ihre Bühnen für die nächsten Jahrzehnte aufstellen? Diese Diskussion vermisse ich ein bisschen.

Befürchten Sie nicht, dass, wenn es ernst wird, die Debatte wieder losgeht: Die Schulen sind marode, es gibt keine Kita-Plätze, und Ihr wollt überteuerte Kulturpaläste bauen?

WEBER: Das Soziale gegen die Kultur auszuspielen ist ja beliebt in der öffentlichen Debatte. Die Kultur ist im Verhältnis zu anderen aber nur ein kleiner Mitspieler. Ich habe diese Diskussion im Ruhrgebiet zwölf Jahre lang jeden Tag geführt.

Wie haben Sie das ausgehalten?

WEBER: Ich habe im Ruhrgebiet das Malochen gelernt, das Kämpfen. Und das stählt. Nachgeben ist Niederlage. Ich habe immer versucht zu erklären, dass wir Kultur nicht für ein Milieu machen, sondern für die ganze Gesellschaft. Kultur ist eine Frage des Miteinanderlebens, eine Frage der Empathie. Das Theater ist historisch der Ort der Empathie und der Selbstvergewisserung in Deutschland. Wichtig ist außerdem: Kultur ist ein Standortfaktor. Frankfurt steht im internationalen Wettbewerb. Glauben Sie, jemand interessiert sich für Frankfurt, wenn die Stadt sich keine gute Oper und kein gutes Theater leisten würde? Fragen Sie mal die Londoner!

Woher kommt Ihre Leidenschaft für das Theater?

WEBER: Ich war als junger Student in Berlin. Da gab es noch die Mauer. Ich bin in Ost-Berlin viel ins Theater gegangen. 1985 konnte noch niemand wissen, was 1989 passiert. Aber: Wenn Sie damals im Deutschen Theater in Ost-Berlin einen Ziegelstein auf die Bühne gestellt haben und ein Schauspieler stieg darüber hinweg, wussten alle, was gemeint ist. Theater war politisch relevant. Das war die Initialzündung für mich: Wenn Theater so auf die Zuschauer wirken kann, dann ist das eine großartige Kunstform.

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