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Neues Museum für Street Art in Berlin

Das neue Haus soll eine Plattform für Begegnung, Austausch, Forschung und pädagogische Formate rund um die urbane Kunst werden. Gezeigt werden Mauern und Fassaden von 150 Künstlern.
Ein Werk des portugiesischen Künstlers Vhils im Urban Nation Museum For Comtemporary Art in BErlin. Foto: Jörg Carstensen Ein Werk des portugiesischen Künstlers Vhils im Urban Nation Museum For Comtemporary Art in BErlin.
Berlin. 

Berlin bekommt ein Museum für Street Art, Graffiti und Aktionskunst. Am Samstag öffnet das Urban Nation Museum im Stadtteil Schöneberg mit einer Schau von 150 international bekannten Künstlern, die sich auf die Gestaltung von Mauern, Fassaden und öffentlichen Räumen spezialisiert haben.

Mit dabei seien etwa die Szenegrößen Shepard Fairey, Olek, Fintan Magee und Lora Zombie, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.

Unter dem Motto „Connect. Create. Care” (Verbinden. Erschaffen. Schützen) soll das Museum den Angaben zufolge eine Plattform für Begegnung, Austausch, Forschung und pädagogische Formate rund um die urbane Kunst werden. Künstlerische Direktorin ist die 45-jährige ehemalige Galeristin und Kuratorin Yasha Young, die schon seit 2013 Street-Art-Künstler nach Berlin holt.

Das Projekt ist eine Initiative der Stiftung Berliner Leben, die von der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag getragen wird. Die Lotto-Stiftung unterstützte das Museum mit insgesamt 1,4 Millionen Euro.

Zum Eröffnungswochenende ist ein großes Nachbarschaftsfest geplant. Auf dem Mittelstreifen unter der U-Bahntrasse sind Bürger eingeladen, mit Künstlern zusammen kreativ zu werden. Es gibt eine Skater-Rampe, Open-Air-Yoga, Installationen und Auftritte der Breakdance-Gruppe „Flying Steps”.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte vor der Eröffnung, in Berlin sei eine der weltweit angesehensten Urban-Art-Szenen vertreten. „Deshalb ist dieses vielversprechende Museum in unserer Stadt hochwillkommen. Es ist hier am richtigen Platz.”

(dpa)
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