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Zwei deutsche Filme gewinnen Nachwuchs-Oscars

Zwei Studenten-Oscars gehen nach Deutschland. Ob es sogar für Gold reicht, entscheidet sich im Oktober.
Der Film „Galamsey” von Johannes Preuss ist eine Reportage über illegale Goldgräber in Ghana. Bilder > Foto: Filmakademie Baden-Württemberg Der Film „Galamsey” von Johannes Preuss ist eine Reportage über illegale Goldgräber in Ghana.
Los Angeles/Hamburg. 

Zwei Filmproduktionen deutscher Hochschulen sind unter den diesjährigen Gewinnern der Studenten-Oscars.

„Watu Wote/All of Us” von Katja Benrath (Hamburg Media School) und „Galamsey” von Johannes Preuss (Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg) hätten sich gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt, teilte die Oscar-Akademie in Beverly Hills mit. Die zwei deutschen Gewinner können die Preise am 12. Oktober in Los Angeles in Empfang nehmen. Dann wird auch bekanntgegeben, wer von ihnen den Oscar in Gold, Silber und Bronze erhält.

Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie seit 1972 Auslands-Regisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. In diesem Jahr wurden 1587 Filme aus dutzenden Ländern eingereicht. In den vergangenen Jahren waren immer wieder deutsche Produktionen ausgezeichnet worden.

„Juhuuuuu... Wir haben gewonnen!!”, jubelte Preisträgerin Katja Benrath auf Facebook. „Danke an alle - Thank you to EVERYBODY!!!” Ebenfalls in dem sozialen Netzwerk schrieb die Hamburg Media School am Donnerstagmorgen begeistert: „Wahnsinn! Wir rasten komplett aus und stoßen (erstmal) mit Kaffee an.”

Den Inhalt des Films schildert die Schule auf ihrer Homepage: „Seit Jahrzehnten wird Kenia von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert. Zwischen Christen und Muslimen wachsen Angst und Misstrauen. Bis im Dezember 2015 den Passagieren eines Reisebusses ein beispielloses Zeugnis der Menschlichkeit gelingt.”

„Galamsey” von Johannes Preuss handelt von illegalen Goldgräbern in Ghana. Der Geschäftsführer der Filmakademie Baden-Württemberg, Thomas Schadt, lobte das Filmteam: „Es hat eine investigative und mutige Reportage von politischer Brisanz geschaffen.” Preuss habe durch seine vorausgegangene Arbeit als Entwicklungshelfer in Ghana einen einzigartigen Zugang zu dem Thema und den Protagonisten des Films gehabt. „Ich bin stolz auf unsere Studierenden und freue mich sehr, dass nun zum insgesamt fünften Mal und zum ersten Mal im Bereich Dokumentarfilm der Oscar nach Ludwigsburg geholt wurde.”

Über „Galamsey” heißt es auf der Website des Internationalen Naturfilmfestivals Eckernförde: „Eine subjektiv erzählte Reportage über illegale Goldgräber in Ghana. Die Themen Quecksilberverschmutzung, Armut, Ausbeutung und Korruption werden hier etwas anders angepackt als üblich. Investigativer Journalismus trifft auf harte Typen, scheppernde Beats, 3D Animation und einen Hauch von Gonzo vor tropischer Kulisse.”

(dpa)
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