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Eintracht Frankfurt: Kommentar: Wundertüte noch nicht durchschaut

Auch nach dem Spiel in Wolfsburg wissen wir immer noch nicht, was in der Wundertüte Eintracht steckt - oder was noch fehlt, schreibt unser Autor Klaus Veit.
Trainer Niko Kovac am 26.08.2017 in
der Commerzbank Arena. Foto: Marc Schüler (Marc Schueler) Trainer Niko Kovac am 26.08.2017 in der Commerzbank Arena.
Frankfurt. 

Natürlich möchte Niko Kovac seine Mannschaft nach zwei Spieltagen nicht schlecht reden. Natürlich weiß der Trainer, dass seine Spieler in den kommenden Wochen Selbstvertrauen benötigen. Zumal von den nächsten vier Begegnungen drei auswärts stattfinden.

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Aber zu optimistische Töne sind nicht angebracht. Natürlich ist auch Pech dabei, wenn man schon vier Mal am Aluminium gescheitert ist. Aber es ist kein Pech, wenn man, wie Kovac selbst errechnet hat, bei insgesamt 15 „glasklaren“ Chancen kein einziges Tor erzielt. Das ist viel zu dürftig für einen Bundesligisten.

Klaus Veit Bild-Zoom Foto: Salome Roessler
Klaus Veit

Zumal die beiden bisherigen Gegner keine allererste Sahne waren. Freiburg hat den billigsten Kader der Liga und hat im Sommer gerade die zwei besten Spieler verloren, Wolfsburg konnte das Abstiegsgespenst im Mai erst in den Relegationsspielen vertreiben.

Nein, noch immer wissen wir nicht, was alles in der Wundertüte Eintracht steckt. Oder auch fehlt. Für Frankfurter Verhältnisse wurde im Sommer viel Geld in die Hand genommen, um den Kader weiter wettbewerbsfähig zu gestalten. Viele Einkäufe wecken viele Hoffnungen. Schließlich wird jeder bei der Verpflichtung angepriesen wie ein kleiner Messias. Und wenn dann auch noch ein Prinz dabei ist, sind die Hoffnungen noch größer.

Abwarten, heißt derzeit die Devise. Abwarten, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Wurden für Durchschnittspreise eben auch nur Durchschnittsspieler erworben? Oder konnte doch so manches Schnäppchen an Land gezogen werden? Und: Wann funktionieren die Einzelspieler als Truppe?

Lassen wir am Ende mal den großen serbischen Fußball-Philosophen Dragoslav Stepanovic zu Wort kommen: „Lebbe geht weider!“ Stimmt, nur manchmal völlig anders als gedacht.

2608170329_26082017 Fussball Fußball 1. Bundesliga Saison 2017 /2018  /  Eintracht Frankfurt - Vfl Wolfsburg
0zu1 verloren 6 Jonathan de Guzman Eintracht
Eintracht Frankfurt Die Null-Tore-Truppe

Dem 0:0 in Freiburg folgte nun die 0:1-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg. Ein gelungener Saisonstart sieht anders aus. In zwei Spielen haben die Frankfurter schon fünf Punkte verschenkt

clearing
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