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Petry und Gauland finden nicht zusammen

Die AfD ist zurzeit stark mit sich selbst beschäftigt. Alle bisherigen Versuche, in der Frage der Spitzenkandidatur schon vor dem Bundesparteitag im April Pflöcke einzuschlagen, laufen ins Leere.
Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD neben dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Alexander Gauland. Foto: Michael Kappeler/Archiv Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD neben dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Alexander Gauland. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Berlin. 

Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl weiß die AfD immer noch nicht, wer sie in den Wahlkampf führen soll.

Wie aus Parteikreisen bekannt wurde, fällt eine ursprünglich für diese Woche geplante Mitgliederbefragung zur personellen Besetzung des „Spitzenteams” für die Bundestagswahl aus, weil sich bis zum Ablauf der Anmeldefrist in der Nacht zum Montag keine „Teams” gemeldet hatten.

Parteivize Alexander Gauland hatte am Sonntagabend mitgeteilt, Gespräche zwischen ihm und der Bundesvorsitzenden Frauke Petry über dieses Thema hätten keine Einigung ergeben. Da er in keinem Fall gegen Petry antreten wolle, werde er bei der Umfrage zum „Spitzenteam” außen vor bleiben, sagte Gauland.

Der Parteikonvent hatte zuvor entschieden, dass sich an der Umfrage nur Teams und keine Einzelpersonen beteiligen dürfen. „Gespräche mit Frauke Petry ergaben keine zureichende Basis für ein Zusammenwirken in einem gemeinsamen Team”, erklärte Gauland.

Damit liegt die Entscheidung über den Spitzenkandidaten oder das „Spitzenteam” alleine beim AfD-Bundesparteitag in Köln. Dort sollen die Delegierten am 22. und 23. April auch das Wahlprogramm verabschieden.

In der jüngsten Kontroverse um Aussagen des Thüringer AfD-Landeschefs Björn Höcke hatte sich Petry klar von Höcke distanziert. Gauland hatte dem Rechtsaußen aus Thüringen dagegen Rückendeckung gegeben. Verschiedene Meinungsforschungsinstitute sahen die AfD zuletzt bundesweit bei acht bis neun Prozent und damit deutlich schwächer als Ende 2016.

(dpa)
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