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Weise: Flüchtlinge lösen Fachkräfteproblem nicht

Syrische Flüchtlinge in der Ausbildung: Frank Blobel (M.) von der Handwerkskammer Chemnitz schaut Shiar Ali und Ibrahim Ezzedin (R) zu. Foto: Jan Woitas Syrische Flüchtlinge in der Ausbildung: Frank Blobel (M.) von der Handwerkskammer Chemnitz schaut Shiar Ali und Ibrahim Ezzedin (R) zu. Foto: Jan Woitas
Nürnberg. 

Der Fachkräftemangel und die demografischen Probleme in Deutschland werden sich nach Ansicht der Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, nicht durch Flüchtlinge lösen lassen.

„Hilft uns der Flüchtlingsstrom beim Fachkräftemangel? Nein. Hilft er uns bei dem demografischen Problem? Nein”, sagte Weise am Sonntag im Deutschlandfunk. Flüchtlinge könnten im besten Fall ein kleiner Beitrag zur Lösung dieser Probleme sein.

Weise, der auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) leitet, erläuterte, 10 bis 15 Prozent der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge seien richtig gut qualifiziert. „Die kriegen wir relativ schnell, wenn sie das wollen, in Arbeit.”

Daneben gebe es viele, „die werden nicht unseren Standards gerecht”. Wer etwa einen syrischen Flüchtling frage, ob er eine duale Berufsausbildung habe, werde in der Regel die Antwort „nein” bekommen.

(dpa)
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