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USA «sehr enttäuscht» über Russlands Asyl für Snowden

Die USA haben Russland mit deutlichen Worten dafür kritisiert, dem Geheimdienstexperten Edward Snowden Asyl zu gewähren.
Washington. 

«Wir sind sehr enttäuscht, dass die russische Regierung diesen Schritt trotz unserer offenen wie auch vertraulichen Anfragen vollzogen hat», sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Donnerstag. Die Entscheidung Moskaus untergrabe eine seit langem bestehende Zusammenarbeit in der Strafverfolgung, die nach den Terroranschlägen beim Boston-Marathon einen Aufschwung erlebt habe.

Ob es trotzdem ein Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Kremlchef Wladimir Putin im Rahmen des G20-Gipfels in St. Petersburg geben wird, muss nach Angaben Carneys noch überdacht werden. Er stellte aber bereits klar: «Dies ist keine positive Entwicklung.» Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, die USA seien über den Schritt Russlands nicht vorab informiert worden.

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