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TV-Kritik: "Fit in den Frühling": Dafür bekommt die Sendung Punktabzug!

Von Vier unterschiedliche Kandidaten bewiesen in der Dokumentation ihren Willen, sportliche Ziele zu erreichen. Wobei mindestens zwei Details zu Kritik Anlass geben.
Unter ärztlicher Aufsicht beweisen die Kandidaten, hier Laura, ihre körperliche Form.  Bild: ZDF und Yousif Al Chalabi Foto: Yousif Al Chalabi Unter ärztlicher Aufsicht beweisen die Kandidaten, hier Laura, ihre körperliche Form. Bild: ZDF und Yousif Al Chalabi
Frankfurt. 

Nur keine Frühjahrsmüdigkeit vorschützen: Wenn der Frühling kommt, wünschen sich viele eine bessere körperliche Form herbei. Auch das Quartett, welches das ZDF in dieser Dokumentation vorstellt. Zwei Frauen und zwei Männer, in völlig unterschiedlichen Altersstufen. Und mit ebenso individuell definierten Zielen: Horst ist mit 62 Jahren etwa der Älteste. Seit er als Immobilienmakler sein Geld verdient, arbeitet er überwiegend im Sitzen.

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Schokolade liegt dabei stets griffbereit. Die Folge: Er schleppt leichtes Übergewicht mit sich herum, ist nicht besonders beweglich und leidet unter Bluthochdruck. Dass Yoga dafür geeignet sein soll, sieht er anfangs mit Skepsis. Yoga gilt als Frauensport, wenn auch zu Unrecht. Auch Sandra, 47 Jahre alt, hätte gerne ein paar Kilo weniger. Sie bewegt sich oft mit dem Fahrrad durch ihren Alltag. Leider ohne Helm! Liebe Mainzer, sollte eine Dokumentation zur besten Sendezeit nicht auch ein gewisses Sicherheitsbewusstsein vermitteln? 

Unterschiedlich motiviert

Studentin Laura ist mit gerade mal 22 Jahren die Jüngste und eigentlich überaus sportlich. Sie hätte aber gerne sichtbare Bauchmuskeln, um ihre gute Form auch optisch noch zu unterstreichen: Ab ins Fitnessstudio also. Auch Thomas wirkt mit seinen 48 Jahren bemerkenswert fit. Der Arzt aus Frankfurt hat aber aus beruflichen Gründen sportliche Betätigung vernachlässigt und erstrebt mehr Ausdauer, die er mit Lauftraining erreichen will.

Acht Wochen lang hat ein Filmteam des ZDF die Kandidaten begleitet. Halten sie durch, beweisen sie die nötige Willenskraft und Ausdauer? Sportmediziner unterziehen dabei die Frauen und Männer zu Anfang und am Ende knallharten Tests, messen Blutdruck, Puls, Atemluft und geben guten Rat. Auch Experten wie die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein ("Das aktuelle Sport-Studio") kommen zu Wort.

Solche Sit-Ups sind ungesund!

Wobei zumindest eine Übung zu Kritik Anlass gibt: Wer Sit-Ups wie Laura in der sechsten Minute ausführt, kann sich leicht ein Problem an der unteren Wirbelsäule dabei holen. Bauchübungen im Liegen sollten in erheblich geringerem Bewegungsumfang durchgeführt werden, wobei sich der Rumpf meist nur wenige Zentimeter nach oben erhebt. Übungen unter professioneller Hilfe sind besonders für Anfänger empfehlenswert, Sportgruppen können motivieren.

Ausgiebig widmet sich die Dokumentation auch beliebten Produkten wie Trackingbändern, mit denen sich etwa der Bewegungsumfang messen lässt. So zumindest versprechen es die Hersteller, was der Test aber keineswegs durchweg bestätigt. Auch verschiedene Sportschuhe nimmt die Sendung unter die Lupe, mit erstaunlichem Ergebnis: Der teuerste Schuh ist keineswegs die beste Wahl.

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