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Start des Umwelt-Satelliten zur Erdbeobachtung verschoben

Computeranimation von Sentinel-1B auf dem Weg in den Orbit. Foto: ESA/ATG medialab Computeranimation von Sentinel-1B auf dem Weg in den Orbit. Foto: ESA/ATG medialab
Darmstadt/Kourou. 

Zum zweiten Mal hat die europäische Raumfahrtagentur Esa den Start des Umwelt-Satelliten „Sentinel-1B” vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana kurzfristig um einen Tag verschoben.

Auch für den Abend sei mit starken Höhenwinden gerechnet worden, sagte ein Esa-Sprecher in Darmstadt. Dies wird für einen Start als riskant angesehen. Höhenwinde waren bereits ausschlaggebend für eine Verschiebung am Freitagabend gewesen. „Es gibt keinerlei technische Gründe.” Der neue Starttermin ist nun für Sonntagabend um 23.02 Uhr an Bord einer Sojus-Trägerrakete geplant.

„Sentinel-1B” soll mit einem Radargerät aus rund 700 Kilometern Höhe die Erdoberfläche rund um die Uhr unter die Lupe nehmen. Der 2,3 Tonnen schwere und auf etwa sieben Jahre ausgelegte „Sentinel-1B” (englisch für „Wächter”) ergänzt als Zwillingssatellit „Sentinel-1A”, mit dem das „Copernicus”-Programm im April 2014 startete. Er wäre der vierte „Sentinel” im All.

(dpa)
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