So vemeidet man im Sommer müffelnde Mülltonnen

Die schönen Sommertage haben auch Nachteile: Die Hitze lässt den Müll schneller gären, es stinkt aus den Tonnen. Dagegen helfen Zeitungspapier, Back- und Kaffeepulver. Und vor allem eines: regelmäßiges Raustragen.
Essensreste und Bioabfälle faulen in der Sommerhitze schneller, daher müffelt es stärker aus den Mülltonnen. Foto: Andrea Warnecke Essensreste und Bioabfälle faulen in der Sommerhitze schneller, daher müffelt es stärker aus den Mülltonnen.

Berlin (dpa/tmn) - In der Sommerhitze entwickeln Mülltonnen, aber auch der Eimer in der Küche schon mal einen unangenehmen Geruch. Denn der Abfall bekommt in der Tonne grundsätzlich nicht genügend Sauerstoff, er fault daher mit der Zeit.

Bei warmen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung fühlen sich die dafür verantwortlichen Bakterien und Pilze so wohl, dass der Gärungsprozess beschleunigt wird, wie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin erläutert. Zu ihm gehören auch die Müllentsorger. Die Verbandsexperten raten zur Vorbeugung von Müllmief:

- Schatten: Um es den Bakterien und Pilzen nicht ganz so nett zu machen, sollte die Tonne an warmen Tagen im Schatten stehen. Das gilt auch für den Abfallbehälter in der Küche. Er steht am besten nicht am Fenster.

- Zeitungspapier: Die Tonne und der Mülleimer für Gemüse- und Obstreste können mit Zeitungspapier ausgelegt werden. Feuchte Bioabfälle werden am besten direkt in Zeitungs- oder Küchenpapier eingepackt und darin in die Tonne gegeben. Das Papier nimmt die Feuchtigkeit auf und verhindert so unangenehme Gerüche, Schimmelbildung und auch Madenbefall.

- Reinigen: Der VKU rät, Tonne und Mülleimer häufiger zu reinigen. Dabei helfe Backpulver, das auf den Boden gestreut wird, etwas einwirkt und dann ausgewischt wird. Alternativen seien Kaffee, Essig und Holzkohle. All diese Mittel helfen gegen Gerüche.

- Wegtragen: Der Tipp klingt banal, ist aber der effektivste gegen Mief im Haus: Der Küchenabfall sollte im Sommer häufiger zur Tonne gebracht werden. Somit müffelt es zumindest im Wohnraum nicht.

(dpa)
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