Teilnehmerlisten für Besprechungen möglichst kurz halten

Meetings machen nur Sinn, wenn sie den Arbeitsprozess voranbringen. Wie Besprechungen effektiver werden, erklärt die Managementberaterin Anja Förster.
Arbeitsbesprechungen sind effektiver, wenn die Teilnehmer auch etwas zum Thema beizutragen haben. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa Arbeitsbesprechungen sind effektiver, wenn die Teilnehmer auch etwas zum Thema beizutragen haben.
Hamburg. 

Ständige Besprechungen nerven nicht nur viele Arbeitnehmer, sie verschwenden auch Zeit und Geld. Verhindern lässt sich das schon bei der Einladung, erklärt die Managementberaterin Anja Förster in der Zeitschrift „Harvard Business Manager” (Ausgabe Oktober/2017).

Am besten kommen nur Mitarbeiter zusammen, die wirklich gebraucht werden. Denn eine effektive Zusammenarbeit funktioniert in einem Meeting nur dann, wenn alle Teilnehmer etwas beizutragen haben, erläutert die Expertin.

Hat jemand keine Ahnung von einem Thema, hat er in einer Besprechung auch nichts zu suchen - weil er kompetentere Teilnehmer ausbremst oder sich in Themen einmischt, mit denen er nicht vertraut ist. Derartig unproduktive Meetings können langfristig sogar die Unternehmenskultur vergiften, warnt Förster.

Wer zu einem Meeting einlädt, sollte daher den Mut haben, überflüssige Teilnehmer außen vor zu lassen. Einbinden lassen sich solche Mitarbeiter trotzdem - zum Beispiel, indem man sie nach der Besprechung auf anderem Wege über die Ergebnisse informiert.

(dpa)
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