Plätzchenteig in Kühlschrank

Volles Blech: Der Rest des Teiges kann zwei Tage im Kühlschrank lagern. Foto: Jens Büttner Volles Blech: Der Rest des Teiges kann zwei Tage im Kühlschrank lagern. Foto: Jens Büttner
Bonn. 

Wenn Teig beim Backen übrig geblieben ist, muss dieser nicht weggeworfen werden. Zwei Tage hält sich die Rohware im Kühlschrank. Auch einfrieren ist möglich, allerdings müssen beim Auftauen einige Regeln beachtet werden.

Überschüssigen Plätzchenteig können Hobbybäcker zwei bis drei Tage im Kühlschrank frisch halten. Darauf weist Ute Gomm vom Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Das Backen mit einem Mürbeteig, der meist für Plätzchen verwendet wird, ist dann problemlos möglich.

Plätzchenteig über einen längeren Zeitraum in der Kühltruhe aufzubewahren, ist dagegen wenig ratsam. «Die Lagerung in der Truhe nimmt unnötig Platz und Strom in Anspruch», erklärt die Expertin. Außerdem spart es kaum Zeit, weil der Teig schnell angerührt werden kann.

Sollten Hobbybäcker den Teig dennoch einfrieren wollen, sei das im Notfall in Ordnung. Gomm gibt aber zu bedenken, dass der Mürbeteig dann 24 Stunden im Kühlschrank auftauen muss. «Wer den Teig bei Raumtemperatur, im Wasserbad oder gar in der Mikrowelle auftaut, riskiert erhöhte Salmonellengefahr», erläutert Gomm. Das liegt an den rohen Eiern, die meistens im Mürbeteig enthalten sind. Bei Mürbeteig ohne Ei ist ein schnelles Auftauen dagegen gefahrlos möglich.

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