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Frauenfußball: TSG Neu-Isenburg nicht zu stoppen

Die TSG Neu-Isenburg ließ sich auch von Personalsorgen nicht stoppen.
Sabrina Frank (links), die sich hier von FFC-Akteurin Nina Marie Warnecke nicht irritieren lässt, erzielte das 3:0 für die TSG Neu-Isenburg. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Sabrina Frank (links), die sich hier von FFC-Akteurin Nina Marie Warnecke nicht irritieren lässt, erzielte das 3:0 für die TSG Neu-Isenburg.
Frankfurt. 

Mit dem 3:2 beim 1. FFC Frankfurt III feierten die Fußballerinnen der TSG Neu-Isenburg ihren fünften Sieg im fünften Hessenliga-Spiel.

Der Tabellenführer reiste aufgrund von Erkrankungen und Urlaub mit einem dünnen Kader an. So war es zunächst mal der FFC, der mit viel Druck über die linke Seite kam und sich auch gleich zwei Chancen erspielte, die Neu-Isenburgs Torfrau Anna Friedichowitz aber bereinigen konnte. Dann lief der Ball besser durch die Reihen der Gäste, die schließlich durch einen Distanzschuss von Katharina Droszcz in Führung gingen (18.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe eine kuriose Szene schließlich für das 2:0 sorgte: Die Gastgeberinnen wechselten, doch die eingewechselte Pia Berthel musste den Platz auch gleich wieder verlassen, da sie eine Radlerhose in der falschen Farbe unter der Hose trug. In der Zwischenzeit führte Droszcz einen fälligen Eckball aus und Sabrina Frank schob gegen den in Unterzahl agierenden FFC zum 2:0 ein (66.). Auch der folgende Frankfurter Anstoß verlief noch in Unterzahl, was Neu-Isenburg zu einer schnellen Balleroberung, einer guten Kombination und dem 3:0 erneut durch Frank nutzte (69.).

Eigentliche hatten die Gäste das Spiel unter Kontrolle, ließen den FFC aber noch einmal herankommen: Ein Freistoß von Chantal May (75.) sowie eine Einzelleistung von Maren Michelchen (88.) machten es noch mal spannend. „Wir haben trotz vieler Urlauber und kranker Spielerinnen ein sehr gutes Spiel gezeigt“, fand Neu-Isenburgs Co-Trainer Ronny Hartmann-Meinecke. Frankfurts Trainerin Stefanie Engel haderte dagegen: „Wir haben unverdient verloren, haben zu 80 Prozent das Spiel gemacht und waren die ersten 45 Minuten klar besser. Aber zwei Unachtsamkeiten reichen dann eben aus. Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider.“

(sus)

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