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Fußball: FV Bad Vilbel erwartet heute Aufstiegsanwärter Alzenau

Zwei Titelkandidaten müssen sich in der Region beweisen: Bayern Alzenau ist zu Gast in Bad Vilbel, Hessen Kassel kommt nach Neu-Isenburg.
Unterschiedliche Aufgabenstellungen: Türk Gücüs Keeper Vladan Grbovic will in Ginsheim seinen Kasten sauber halten, Bad Vilbels Angreifer Fatih Uslu möglichst gegen Alzenau treffen. Foto: A. Chuc (www.chuc.de) Unterschiedliche Aufgabenstellungen: Türk Gücüs Keeper Vladan Grbovic will in Ginsheim seinen Kasten sauber halten, Bad Vilbels Angreifer Fatih Uslu möglichst gegen Alzenau treffen.
Frankfurt. 

Hessenliga, dritter Akt: Die Titelkandidaten FC Gießen, Bayern Alzenau und Hessen Kassel haben die volle Punktzahl eingefahren und wollen nachlegen. Während bereits am heutigen Freitag Gießen bei Rot-Weiß Hadamar sowie Alzenau beim FV Bad Vilbel erstmals auf fremden Plätzen gefordert sind, muss Hessen Kassel am morgigen Samstag bei der Spvgg. Neu-Isenburg zum dritten Mal in Folge in der Fremde Farbe bekennen (siehe Extra-Text).

Dem guten Start folgte der erste Rückschlag auf den Fuß: Fünf Tage nach dem 3:0 bei Mitaufsteiger Türk Gücü Friedberg unterlag der FV Bad Vilbel beim KSV Baunatal mit 0:2. Heute (20 Uhr) steht nun das erste Heimspiel auf dem Programm und Gegner Bayern Alzenau alles andere als ein Leichtgewicht. Neun Tore hat Alzenau in den beiden bisherigen Partien erzielt und wenn überhaupt, dann bei den vier Gegentreffern, von denen drei nach sogenannten Standardsituationen fielen, eine kleine Schwäche offenbart. Das 1:8 im Regionalliga-Aufstiegsspiel am danach tatsächlich noch am FK Pirmasens gescheiterten FV Villingen hat das Team von Trainer Angelo Barletta also binnen der seither vergangenen zwei Monate ganz offensichtlich verarbeitet – und die Favoritenrolle in der Hessenliga voll und ganz angenommen. „Wir wollen auch in Bad Vilbel drei Punkte holen“, stellt Barletta klar.

Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic könnte sich von seinem neuen Torhüter Patrick Rühl sowie von Mittelfeldspieler Kristijan Bejic noch fehlende Informationen über den Gegner holen, die beide in der vergangenen Runde noch bei den „Bayern“ spielten. „Ich habe sie aber schon zweimal gesehen und weiß ganz gut, was uns erwartet. Sie haben ihren Stil ein bisschen geändert und sind vorne bisher brutal effektiv gewesen“, sagt Mustafic – der sich wie immer nicht allzu sehr am Gegner orientieren möchte: „Wir wollen versuchen, unser Spiel durchzudrücken. Das ist uns in Baunatal nicht gelungen, deshalb haben wir dort verloren.“

Nuh Uslu, eine der großen Stützen der letzten Jahre, wird wegen seines Trainingsrückstandes am Freitag nicht spielen. Dafür kommen einige angeschlagene Spieler langsam aber sicher wieder zurück, etwa Bejic und Oleg Huwa. „Wir haben wieder mehr Alternativen, das ist schon mal gut, sagt Bad Vilbels Trainer, der sich auf die große Aufgabe freut: „Wir spielen gegen den Vizemeister und sind dementsprechend voll motiviert.“

Es geht noch besser

Für Aufsteiger Türk Gücü Friedberg steht nach zwei Heimspielen nun das erste Auswärtsspiel überhaupt in der Hessenliga an: Die „Türken“ gastieren am Sonntag beim VfB Ginsheim (15 Uhr).

Obwohl die Findungsphase nach der recht kurzen Saisonvorbereitung noch nicht abgeschlossen ist, können die Friedberger Trainer Mustafa Fil und Gültekin Cagritekin mit dem Stand der Dinge durchaus zufrieden sein. „Wie wir gegen Neu-Isenburg gespielt haben, sah schon recht ordentlich aus. Schade nur, dass es trotz genügender Torchancen und spielerischer Dominanz nicht zum Sieg gereicht hat“, ärgert sich Cagritekin über zwei quasi verschenkte Punkte. Für die Partie in Ginsheim sieht er weiteres Steigerungspotenzial: „Das gilt auch für Younes Bahssou im Angriff sowie für Lukas Zarges im zentralen Mittelfeld. Beide haben in ihren ersten Einsätzen schon mal angedeutet, was sie drauf haben. Aber ich denke, es geht noch besser.“ Im Übrigen sei, so Cagritekin, der Kader ausreichend stark besetzt, um gegebenenfalls taktisch bedingte Änderungen in der Startelf vorzunehmen. Florian Decise und Filip Osman stehen bei diesen Überlegungen verletzungsbedingt noch außen vor. In Ginsheim, wo Artur Lemm im sechsten Jahr als Chefcoach fungiert, startete man im Rahmen der Möglichkeiten: Dem 3:1 gegen Viktoria Griesheim folgte ein 2:4 in Alzenau.

(rst,leo,ub)

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