E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Limburg an der Lahn 23°C

Jugendfußball: Glücklose U19 der Eintracht verliert auch in Freiburg

Nach dem sechsten sieglosen Spiel in Folge verharrt die Mannschaft von Trainer Alexander Schur in der U19-Bundesliga auf einem Abstiegsplatz.
Eintracht-Stürmer Justin Kabuya (rechts) war kein Erfolgserlebnis vergönnt. Die Latte verhinderte den Führungstreffer gegen Freiburg. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Eintracht-Stürmer Justin Kabuya (rechts) war kein Erfolgserlebnis vergönnt. Die Latte verhinderte den Führungstreffer gegen Freiburg.
Frankfurt. 

Die A-Jugendfußballer des SC Freiburg waren zuletzt nicht eben erfolgsverwöhnt. Vier Spiele ohne Sieg hatte der ehemalige Tabellenzweite der U19-Bundesliga Süd/Südwest hinter sich, ehe am Samstag Eintracht Frankfurt in den Breisgau kam – und prompt klappte es wieder mit dem dreifachen Punktgewinn. Das 0:1 (0:1) war die vierte Pleite der Eintracht in den letzten sechs Partien, dazu kamen zwei Unentschieden.

„Wir waren aus meiner Sicht die bessere Mannschaft, haben stabil gestanden, kaum Chancen zugelassen, mutig nach vorne gespielt und Chancen kreiert“, fasste Frankfurts Trainer Alexander Schur seine Sicht der Dinge zusammen. Woran es lag, dass es trotzdem nicht zu einem Punkt reichte, geschweige denn zu einem Sieg? „Vor dem Tor konnten sich die Jungs nicht für ihre Leistung belohnen – es hat auch ein wenig das nötige Glück gefehlt“, so der Schur weiter.

Freiburg musste auf einige B-Jugendspieler zurückgreifen, drei standen in der Startformation, vier saßen auf der Bank. Die Eintracht rechnete trotzdem mit einem spielstarken Gegner und war zunächst auf Stabilität bedacht. Und so ging es mit einer längeren Abtastphase los, in der Freiburg viel am Ball war, aber kaum einmal eine Lücke fand, durch die es vielversprechend in Richtung Tor hätte gehen können. Carlo Boukhalfas versuchte es mal aus der Distanz, mehr war nicht (20.).

Dann tat die Eintracht mehr nach vorne. Lukas Rodwald scheiterte nach einer Ecke an Freiburgs Schlussmann Noah Atubolu (30.). Dann versuchte es Justin Kabuya, traf in der 34. Minute nach einem Konter aber nur die Latte. Nur eine Minute später schoss er knapp am Tor vorbei. Und dann war auf der Gegenseite wieder Boukhalfa in Schussposition, sein noch abgefälschter Ball schlug in der 38. Minute zum 1:0 ein.

Nach der Pause gab die Eintracht ihre Konterhaltung auf und versuchte mehr Druck zu machen. Am Freiburger Strafraum war dann aber für die Frankfurter Angriffe oft Endstation. Freiburg hatte durch Boukhalfa einen Lattenkopfball (49.), ehe auch der eingewechselte Giuseppe Signorelli für die Eintracht per Kopf den Querbalken traf (77.). Signorelli hatte in der 86. Minute auch die letzte gute Gelegenheit zum Ausgleich, sein Schuss ging jedoch am Tor vorbei. Auf der anderen Seite scheiterte Daniele Bruno in der Nachspielzeit freistehend an Eintracht-Schlussmann Tobias Stirl. Das Ende der Freiburger Negativserie war Sekunden später trotzdem amtlich. Und für die Eintracht wird es enger und enger. Wenn am Samstag der Karlsruher SC an den Riederwald kommt, der derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, wäre es Zeit für eine Trendwende.

(rst)

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse