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Hessenliga: SpVgg Neu-Isenburg muss mit Remis zufrieden sein

Zehn Spiele ohne Sieg hat die Spvgg Neu-Isenburg nach dem Remis gegen Schlusslicht OSC Vellmar in der Fußball-Hessenliga nun hinter sich. Die 18 Punkte aus 16 Spielen reichen aber immerhin, um in der Tabelle noch fünf Mannschaften hinter sich zu lassen.
Lufthoheit: Neu-Isenburgs Marco Betz lässt bei diesem „Kopfballduell“ keine Fragen offen. Und Vellmars Marc Bautista Angel kämpft da schon eher mit dem Gleichgewicht. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Lufthoheit: Neu-Isenburgs Marco Betz lässt bei diesem „Kopfballduell“ keine Fragen offen. Und Vellmars Marc Bautista Angel kämpft da schon eher mit dem Gleichgewicht.
Neu-Isenburg. 

Zweimal führte Neu-Isenburg im Kellerduell gegen Vellmar, zweimal kassierte das Team von Trainer Peter Hoffmann wieder den Ausgleich. Am Ende war dann sogar das 2:2 (2:1) mehr als glücklich, denn die Gäste verschossen in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter. „Im Endeffekt müssen wir froh sein, dass wir nicht verloren haben“, gab Hoffmann zu.

Witterungsbedingt musste man im Sportpark auf den Kunstrasenplatz ausweichen und die Gastgeber kamen damit zunächst ganz gut zurecht. Zumindest hatten sie bei einem Distanzschuss von Daniel Sachs die erste Gelegenheit (3.). Bei der folgenden Ecke hatten sie Pech, dass Patrick Albert den Ball auf der Linie abbekam und so unfreiwillig für die Gäste rettete. Nach der nächsten Ecke köpfte dann aber Mario Rhein das 1:0 (5.). In der Folgezeit entwickelte sich ein zerfahrenes und hart umkämpfte Spiel, in dem Neu-Isenburg von einem weiten Einwurf von Vellmars Christian Wollenhaupt übertölpelt wurde und das 1:1 durch Tolga Yantut kassierte (29.). „Da haben wir im Zentrum schlecht verteidigt, er konnte den Ball im Strafraum sogar noch annehmen“, kritisierte Hoffmann. Sein Team zeigte jedoch eine gute Reaktion und legte erneut vor: Paul Schellhorn bediente Patrick Albert, der den Ball nicht voll traf, Torhüter Tobias Schlöffel aber doch überwand (40.).

Im zweiten Abschnitt spielte Neu-Isenburg zunächst druckvoller und hatte durchaus Möglichkeiten, ließ im Abschluss aber auch eine über Wochen aufgebaute Verunsicherung deutlich erkennen. „Wir spielen es ja nicht schlecht und haben zum Teil hochkarätige Chancen, machen den Ball aber nicht rein“, haderte Hoffmann. Und so kam Vellmar noch einmal ins Spiel und glich durch Marko Utsch tatsächlich wieder aus (72.).

Beide Mannschaften versuchten dann noch, den entscheidenden Treffer zu setzen. Und der hätte zunächst den Neu-Isenburgern Paul Bickel und Marc Züge gelingen können, aber beide trafen die Latte. Und dann standen die Gästen vor ihrem zweiten Saisonsieg, doch Yantut schoss einen von Daniel Sachs verursachten Foulelfmeter weit über den Kasten (90.+2).

Was sich im Anschluss daran bei Vellmar abspielte, versetzte Hoffmann in Staunen. „Die haben sich untereinander fast geprügelt, das war eine Rudelbildung innerhalb der eigenen Mannschaft“, berichtete er. Die heftigen Vorwürfe an den Elfmeterschützen und die Reaktionen darauf dürften auf der langen Heimfahrt der Nordhessen vermutlich noch ein hitzig diskutiertes Thema gewesen sein. In Neu-Isenburg dagegen wollte man das „bisschen Trauer“ über den verpassten Befreiungsschlag laut Hoffmann „schnell abhaken“.

(rst)

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