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Leichtathletik: Felix Plinke glänzt auf der Langstrecke

Nur noch vier Europäer hat Langstrecken-Spezialist Felix Plinke in Ústí nad Labem vor sich und läuft Bestzeit. Dennoch ist er nicht ganz zufrieden.
Genießt internationales Flair: der Wehrheimer Felix Plinke (in Blau) vor dem Lauf in Tschechien. Genießt internationales Flair: der Wehrheimer Felix Plinke (in Blau) vor dem Lauf in Tschechien.
Hochtaunus. 

Was den Straßenlauf angeht, gibt es im Hochtaunus wohl kein Geschwisterpaar, das Leistungen vorweisen kann, wie sie Anna Katharina und Felix Plinke in schöner Regelmäßigkeit abrufen. Die Wehrheimer, die seit Jahren für die LG Telis Finanz Regensburg starten, drückten erneut bei zwei hochkarätigen Straßenlauf-Events mächtig aufs Tempo und sorgten einmal mehr für sehr flotte Zeiten und starke Platzierungen.

Felix Plinke war nach Ústí nad Labem gereist. Für den „Mattoni Halbmarathon“ (ein Wettbewerb der Gold-Label-Kategorie der IAAF) im benachbarten Tschechien hatte der Wehrheimer eine Einladung fürs Eliterennen erhalten. Und der Trip in die Industriestadt knapp 70 Kilometer südöstlich von Dresden sollte sich lohnen. Mit persönlicher Bestzeit von 1:06:57 Stunden belegte der VWL-Student Platz 25 (unter rund 3200 Teilnehmern), war achtbester Nichtafrikaner und fünftbester Europäer in einem hochklassigen Feld. Für internationale Top-Zeiten sorgten drei Afrikaner, die allesamt unter der magischen 60-Minuten-Marke blieben. Der Kenianer Barselius Kipyego siegte dabei mit einem neuen Streckenrekord von 59:14 Minuten.

Zurück zu Felix Plinke. Hundertprozentig zufrieden war er nicht. „Es war nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte. Auf jeden Fall aber ein guter Schritt nach vorne. Das volle Trainingspensum und die Vorbereitung auf meine Masterarbeit haben einige Körner gekostet. Unter diesen Umständen war die Leistung okay“, kommentierte er sein Rennen in Nordböhmen – und blickte nach vorn: „Die Marschroute in Richtung Frankfurt-Marathon stimmt. Anfang Oktober kommt jetzt ein schnelles 10-Kilometer-Rennen in Berlin, wo ich gerne unter 30 Minuten laufen würde.“

Seine Schwester hatte eine nicht ganz so weite Anreise. Anna Katharina Plinke absolvierte den Kölner Brückenlauf über 15,65 Kilometer. Auch hier waren mehrere tausend Läufer unterwegs. Die meisten sahen die Wehrheimerin jedoch nur von hinten. Nach 61:42 Minuten überquerte sie auf Position 15 der Gesamtwertung und Dritte bei den Frauen die Ziellinie vor dem Schokoladen-Museum. Fünf Brücken hatte sie bis dahin überquert.

„Anfangs hatte ich das Gefühl, mein Tempo sei nicht hoch genug. Ab Kilometer zwölf lief es dann richtig gut, und ich hätte fast noch die Zweitplatzierte eingesammelt“, freute sich die Wehrheimerin. „Wegen meiner sehr zeitintensiven Zusatzausbildung zur Steuerberaterin komme ich auf maximal fünf Trainingseinheiten in der Woche. Es fehlen die harten Tempoläufe“, erläuterte Plinke, die vor kurzem den Firmenlauf „Bad Homburg runs after work“ gewonnen hat. jp

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