Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

SV Rot-Weiß Hadamar: Bayrak weiß zweimal die Antwort

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar zum Auftakt in die Restsaison beim 2:2 gegen den FSC Lohfelden zumindest einen Punkt geholt.
Foto: © berc - Fotolia.com
Hadamar-Niederhadamar.  Einen Wechsel gab es an der Tabellenspitze der Fußball-Hessenliga: Da Teutonia Watzenborn-Steinberg bei Viktoria Griesheim nicht über ein 3:3 hinauskam, nutzte Rot-Weiss Frankfurt die Gunst der Stunde und schob sich durch einen 3:1-Auswärtssieg beim FC Bayern Alzenau vorbei auf Platz eins. Ein Lebenszeichen sendete Schlusslicht SpVgg. Oberrad, das völlig überraschend Eintracht Stadtallendorf mit 2:0 besiegte.

SV Rot-Weiß Hadamar – FSC Lohfelden 2:2 (1:1). Die Nordhessen waren in der ersten halben Stunde das überlegene Team und hatten durch den besten Akteur auf dem Feld, Serdar Bayrak, zwei gute Gelegenheiten. Zunächst strich sein Versuch der Marke „halb Flanke, halb Torschuss“ knapp am linken Pfosten vorbei (5.), zehn Minuten später visierte er selbigen bei einer ähnlichen Situation an. Die Hausherren kamen zunächst überhaupt nicht ins Spiel, operierten meist mit langen Bällen, die aber nicht den gewünschten Erfolg einbrachten. Anders der FSC, der in Demetrio D’Agostino die nächste gute Chance hatte – Christopher Strauch lenkte das 25-Meter-Geschoss allerdings stark über den Querbalken (18.). Als man so langsam damit rechnen konnte, dass die Gäste bald in Führung gehen würden, schlug Hadamar mit seiner ersten Gelegenheit zu: Mentor Latifis verunglückte Kopfballabwehr schnappte sich Jura Gros, der Ball fand den freien Baris Özdemir, der problemlos zum 1:0 abschloss (33.). Obwohl der Treffer den Reitz-Schützlingen spürbar Sicherheit gab, sorgte Serdar Bayrak nach einem verunglückten Abschlag und der folgenden guten Einzelleistung für den 1:1-Pausenstand, als er dem Schlussmann einen „Tunnel“ verpasste (43.).

Nach Wiederbeginn war zunächst Rot-Weiß am Drücker, ging folgerichtig nach einer guten Stunde erneut in Front: Jura Gros flankte von der rechten Seite, und Mentor Latifi köpfte das Leder unter Bedrängnis von Steffen Moritz unglücklich in die eigenen Maschen (61.). Auch in der Folge blieb das Treiben hart umkämpft, Torgelegenheiten waren jedoch Mangelware, weil die Defensivreihen überwiegend gute Arbeit ablieferten.

Für die Hadamarer sicherlich ärgerlich, dass es 15 Minuten vor dem Ende doch noch 2:2 hieß, als David Sembene Serdar Bayrak im Strafraum zu Fall brachte und der Gefoulte selbst vom Elfmeterpunkt aus für den Ausgleich sorgte. Beiden Teams bot sich in der Schlussphase noch die Siegchance. Baris Özdemir zielte auf der einen Seite aus 16 Metern knapp vorbei (78.), auf der anderen verpasste Thomas Müller eine Hereingabe von Pere Pavic um Haaresbreite (84.). Als der gute Schiedsrichter Boris Reisert nach 92 Minuten abpfiff, stand ein leistungsgerechtes Remis, mit dem letztlich alle leben konnten.

Hadamar: Strauch, Kuczok, Horz, Sembene (78. Schraut), Gros, Böcher, Özdemir (85. Schug), Görgülü (78. Aljusevic), Moritz, S. Baldus, Dimter – Lohfelden: Wörmann, Keßebohm, Latifi, Bravo Sanchez, Heussner (46. Pavic), Kühne (72. Käthner), Müller, Bayrak, Beyer (65. Simons), D Agostino, Petrukhin – SR: Boris Reisert (Rödermark) – Tore: 1:0 Baris Özdemir (33.), 1:1 Serdar Bayrak (43.), 2:1 Mentor Latifi (61., Eigentor), 2:2 Serdar Bayrak (75., Foulelfmeter) – Zuschauer: 230.
 
Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse