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Fußball-Verbandsliga Mitte: Der TuS Dietkirchen klopft beim Top-Trio an

Am 9. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Mitte hat der FC Waldbrunn endlich seine „Heimseuche“ abgelegt und gegen Schlusslicht TSV Bicken den ersten „Dreier“ eingefahren (1:0). In der Tabelle bedeutete das den Sprung auf den 12. Platz. Zwar „nur“ 2:2 gegen den SSV Langenaubach gespielt, aber dennoch auf Rang vier gehüpft ist der TuS Dietkirchen, der jetzt direkte Tuchfühlung zum Führungstrio, bestehend aus FSV Fernwald, VfB Marburg und SV Bauerbach – hat. Der FSV Fernwald aber – im Übrigen nächster Gegner der Dietkircher am kommenden Samstag – schwebt allerdings mit schon 25 Punkten in ganz anderen Sphären. Einen leichten Rückschlag hat der FC Dorndorf erlitten, der mit 0:2 beim SV Zeilsheim unterlag und Tabellenvierzehnter ist. mor
Elfmeter oder nicht - das ist hier die Frage im Duell zwischen Bickens Keeper Roman Sehko und Waldbrunns Spielertrainer Steffen Moritz. Foto: Klaus-Dieter Häring Foto: Klaus-Dieter Häring Elfmeter oder nicht - das ist hier die Frage im Duell zwischen Bickens Keeper Roman Sehko und Waldbrunns Spielertrainer Steffen Moritz. Foto: Klaus-Dieter Häring

TuS Dietkirchen – SSV Langenaubach 2:2 (1:1).                      Bis zur 24. Minute verlief das Spiel ohne erkennbare Richtung, bis Schäfer aus 20 Metern abzog: 1:0 für den TuS. In der 27. Minute setzte Robin Dankof nach Flanke von Max Zuckrigl einen herrlichen Kopfball an die Latte. Als alle auf einen Foulpfiff an Rademacher warteten, tauchte der SSV plötzlich alleine vor dem Tor auf und scheiterte an Raphael Laux. Dann (42.) fiel aus einer Überlegenheit im Dietkircher Strafraum heraus das 1:1. Kunz überlistete Laux mit einem Schlenzer ins lange rechte Eck. In der 50. Minute gar das 1:2 für den SSV. Uzun tauchte zwischen zwei Abwehrspielern durch und setzte den Ball ins lange rechte Eck. Nachdem Rademacher aus dem Lauf aus fünf Metern den Torwart angeköpft hatte (65.), hämmerte kurze Zeit später Schneider den Ball aus 20 Metern an die Latte der Reckenforstler, die Druck und Schnelligkeit jetzt erhöhten und in der 80. Minute durch ein Tor von Zuckrigl mit einem Drehschuss aus zehn Metern an den linken Innenpfosten zum verdienten Ausgleich kamen. Bei einem Konter des SSV setzte Kunz den Ball zum Staunen der Zuschauer links neben den Pfosten.    pb
Dietkirchen: Laux, N. Schmitt, Rademacher, Hautzel, Schaefer, Dankof, Zuckrigl, Stahl (78. P.Schmitt) , Dietrich( 53.Müller), Bergs, Mink (65. Nickmann) – Langenaubach: Fünfsinn, Wadolowski, Kunz, Buhl (61. Damar), Zeller, Schneider, Dincer (83. Flender), Müller, Döbbelin, Göbel, Uzun – Tore: 1:0 Jason Schäfer (24.), 1:1 Leon Kunz (42.), 1:2 Temel Uzon (50.), 2:2 Maximilian Zuckrigl (80.) – SR: Schandy (Königstein/Ts.) – Zuschauer: 90.
SV Zeilsheim – FC Dorndorf 2:0 (1:0).   Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach zehn Minuten erhöhten die Zeilsheimer den Druck und erspielten sich bis zur Halbzeit eine Reihe guter Torchancen. Zunächst lief in der 12. Minute Miric alleine auf FC-Keeper Kremer zu, der mit einer Glanzparade die Führung der Heimmannschaft verhinderte. Die einzige Dorndorfer Chance in der ersten Halbzeit hatte Wilhemy, der von der Strafraumgrenze aus das Tor von Reining knapp verfehlte. Fünf Minuten später konnte Kremer per Fußabwehr erneut einen Rückstand seiner Mannschaft verhindern. Kurz vor der Halbzeit gab es noch zwei weitere brenzlige Situationen für die FCD-Elf zu überstehen, um mit 0:0 in die Halbzeit gehen zu können. Auch im zweiten Durchgang war die Amstätter-Elf die bessere Mannschaft und erzielte in der 55. Minute durch Köksal per Kopf nach einer Ecke die 1:0-Führung. Dorndorf verstärkte in der Folgezeit seine Bemühungen in der Offensive. In der 66. Minute scheiterte der Zeilsheimer Janke am Pfosten, zehn Minuten später war es einmal mehr Kremer, der mit einem Reflex das 2:0 verhinderte. In der 83. Minute war es Zeilsheims Bester, Selim Aljusevic, der den Sack schließlich zu machte. Dorndorf konnte insbesondere im Angriff nicht überzeugen und durfte sich bei seinem Torwart Kremer bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausgefallen war.    loe
Zeilsheim: Reining, Weigand, Pitas, Yadav, Aljusevic, Miric (69. Fosuhene), Fujiwara, Fil, Janke (75. Barkok), Köksal, Lieb –    Dorndorf: Kremer, Groß, Schneider, Kunz (66. Blättel), Sam. Mansur, Katzerooni, Henkes (86. Schmiedinger), Soh. Mansur, Wilhelmy, Reifenberger (86. Rduch), Lima – Tore: 1:0 Köksal (55.), 2:0 Aljusevic (83.) – SR:      Simon (Mainz) – Zuschauer: 75.
FC Waldbrunn – TSV Bicken 1:0 (0:0). Die Waldbrunner sorgten mit dem eminent wichtigen Heimsieg trotz schlechter Vorzeichen für Zuversicht im Kampf um den Liga-Erhalt. Der erste Durchgang hatte die Bezeichnung „Spiel“ eigentlich nicht verdient, weil beide Teams einen grottenschlechten Kick hinlegten. Dauerunterbrechungen durch den guten Unparteiischen nach vielen (harmlosen) Fouls und Ausbälle hemmten den Spielfluss. In der 40. Minute scheiterte Steffen Moritz am Torwart, in der 42. flog sein Kopfball nach Granja-Freistoß vorbei. Das wars in puncto Torchancen. Nach dem Wechsel stand ein gewandelter FCW auf dem Platz, der mit druckvollem Angriffsspiel das Geschehen dominierte und massenhaft Torchancen kreierte. Steffen Moritz blieb es auf seine unnachahmliche Art vorbehalten, den Siegtreffer zu erzielen, als er zwei Gegenspieler und den Torhüter im Fünfer schlecht hatte aussehen lassen. Von einem Aufbäumen der Bickener konnte keine Rede sein, sondern einzig davon, dass die Westerwälder es versäumten, den Sack zuzumachen. Der glücklose Torjäger Tobi Rösler hätte sein Kontingent um drei Treffer erhöhen können, ein Kopfball von Christian Mehr flog übers Gehäuse, ein Versuch des schön freigespielten David Schäfer wurde vor der Linie abgeblockt ebenso wie in der Endphase Arne Breuer in aussichtsreichen Positionen. Da der Linienrichter zweimal kein Freund der Waldbrunner war, als er fälschlicherweise Moritz abwinkte, kam der TSV in der fünften Minute der Nachspielzeit noch zu einer Großchance die den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt hätte. Die Westerwälder mit dem überragenden Abwehrzentrum – Tobias Keil, Moritz Steinhauer, der sein Meisterstück ablieferte, und „Oldie“ Christian Mehr als ruhenden Pol – verdienten sich aufgrund ihrer kämpferischen Moral und Leistungssteigerung den verdienten Applaus ihres hoch zufriedenen Anhangs.     hho
Waldbrunn: Keil, R.Scholl, Steinauer, Fürstenau, Mehr, Rösler (73. Schäfer), Granja (81. Böcher), Moritz, Metovic (37. Eisenkopf), Oshima, Breuer – Bicken: Shesko, Kager, Schäfer, Velinov (67. Tega), Gojani, Duarte Marin (60. Breuer), Kneifel, Holz, Wölfert, Hesse, Gündeuz – Tor: 1:0 Moritz (53.) – SR: Eick – Zuschauer: 220.

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